Schleifmaschinen

Mara Hofacker,

Kurbelwellenbearbeitung mit Junker und Zema

Die beiden Schleifmaschinen Jucrank 6S 10-10 von Junker und Numerika G 1500 Plus von Zema liefern als Maschinenlinie beste Ergebnisse bei der Kurbelwellenbearbeitung.

Die Jucrank erledigt sämtliche Schleifaufgaben an Kurbelwellen in einer Einspannung. © Junker

Bei diesem gemeinsamen Projekt werden Kurbelwellen mit einer Länge von 550 mm und einem Gewicht von 22 kg geschliffen. Im ersten Schritt werden auf der Jucrank 6S 10-10 die Haupt- und Hublager mit CBN geschliffen. Anschließend geht es im Schleifprozess weiter zur Numerika G 1500 Plus, in der Flansch und Zapfen mit Korund bearbeitet werden.

Beim Schrägeinstechschleifen ist die Schleifscheibe schräg und der Schleifspindelstock (B-Achse) geschwenkt, die X- und Z-Achse interpolieren. © Junker

Erstmals wird eine Tischbaugruppe von Junker in die Numerika G-Serie von Zema integriert. Das ermöglicht eine Einspannlänge von 1.200 mm, eine Spitzenhöhe von 170 mm sowie einen Umlaufdurchmesser von 280 mm und ein Werkstückgewicht von 150 kg. Darüber hinaus sind in der Zema-Maschine für die Kurbelwellenbearbeitung eine Doppelendspindel und eine B-Achse integriert. So lassen sich Flansch und Zapfen auf dieser Maschine in nur einer Einspannung und nicht wie bisher in zwei unterschiedlichen Arbeitsgängen und getrennten Maschinen schleifen.

Die Rundschleifmaschinen der Serie Numerika erfüllen jegliche Anforderungen für die Serienproduktion unterschiedlicher Werkstücke; in der größten Ausführung bis zu einer Länge von 3,70 m. © Junker

Durch den Einsatz der Maschinenlinie sinken nicht nur die Anschaffungskosten, sondern wird zugleich auch der Platzbedarf reduziert. Darüber hinaus bietet das Konzept ein Maximum an Flexibilität und Taktzeit. So können Flansch und Zapfen mit einer profilierten Scheibe in einem Schrägeinstich oder mit universellen schmalen Scheiben und Mehrfacheinstich geschliffen werden. Die ideale Lösung für die Anforderungen des Kunden, denn dieser braucht gleich beides – maximale Flexibilität für kleine Serien und Taktzeit für die Simulation einer (Vor-)Serienproduktion.

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