Korundschleifmaschine der Junker Gruppe

Andrea Gillhuber,

Schleifen großer Werkstücke mit Korund

Die neue Korundschleifmaschine Numerika GH 3500 2W der Junker Gruppe bearbeitet synchron mit zwei Schleifspindelstöcken große Werkstücke wie Achsbrücken, Rotoren oder Wellen. Die Taktzeiten verkürzen sich um mehr als die Hälfte. Damit ist die stabile und wartungsarme Maschine sehr gut für die Produktion hoher Stückzahlen geeignet.

Mit den Rundschleifmaschinen von Zema bietet die Junker Gruppe auch effiziente Lösungen für das konventionelle Schleifen. © Junker

Mit der Numerika-Serie von Zema bietet die Junker Gruppe Rundschleifmaschinen mit Korund. Nun wurde das Programm mit der neuen Numerika GH 3500 2W erstmals um eine Maschine erweitert, die über zwei Schleifspindelstöcke mit eigenem Kreuzschlitten verfügt. Im Vergleich zur einschlittigen Maschine, in der das Werkstück erst einmal gedreht und in zwei Aufspannungen bearbeitet wird, verkürzt die synchrone Bearbeitung von beiden Seiten des Werkstückes die Gesamttaktzeiten laut Unternehmen um mehr als die Hälfte. Zudem erhöht die Komplettbearbeitung in einer Einspannung die Qualität. Mit ihrer Ausstattung und einem hohem Automatisierungsgrad eignet sie sich daher vor allem für Anwender, die vorrangig große Werkstücke in hoher Stückzahl bearbeiten.

Platzsparende XL-Maschine

Mit der neuen Numerika können Werkstücke mit einem Gewicht bis 350 kg geschliffen werden, in der optionalen Kargo-Version sogar bis 1000 kg. In der größten Ausführung ist sie bis zu einer Einspannlänge von 3000 mm, einer beidseitigen Schleiflänge von 780 mm sowie einem Umlaufdurchmesser von bis zu 650 mm ausgelegt.

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Die großen Schleifscheibenpakete mit einem maximalen Durchmesser von bis zu 915 m und entsprechend langer Lebensdauer ermöglichen hohe Standzeiten.

Die Maschine ist so konstruiert, dass sie auch bei Hallenhöhen von weniger als fünf Metern von oben beladen werden kann. Optional kann die Maschine mit vollautomatisierten Be- und Entladesystemen ausgestattet werden.

Wartungsarm dank Hydrostatik-Technologie

Die Numerika GH 3500 2W der Junker Gruppe bearbeitet Werkstücke synchron mit zwei Schleifspindelstöcken. © Junker

Die Numerika ist mit der Zema-Hydrostatik-Technologie ausgestattet. Das bedeutet, die Spindeln von Werkstück- und Schleifspindelstock sind hydrostatisch gelagert und die X- und Z- Achsen der Kreuzschlitten werden ebenfalls hydrostatisch geführt. Eine feine Ölschicht sorgt für eine sehr gute Rotation der Spindeln mit konstanter Wellenzentrierung und eine gleichförmige, ruckfreie Bewegung des Kreuzschlittens, der sich hochpräzise positionieren lässt.

Da es keinen Kontakt von Metall zu Metall gibt, reduziert sich der erforderliche Energieaufwand für den Antrieb und der Verschleiß verringert sich. Zugleich kühlt das hydraulische Medium permanent und wirkt als Schwingungsdämpfer. All dies verringert den Wartungsaufwand der Maschine.

Einfache Handhabung und Bedienung

Beide Werkstückspindelstöcke werden jeweils mit der gleichen Leistung angetrieben. Das erhöht die Drehmomentübertragung und bringt die schweren Werkstücke rasch auf hohe Drehzahlen. Zusätzlich stabilisieren Abstützlünetten längere Werkstücke und gewährleisten so ein schnelleres Schleifen bei hoher Qualität.

Das verwindungssteife Maschinenbett der Numerika GH 3500 2W sorgt für hohe Qualität im Schleifprozess. Auch wegen ihrer einfachen Handhabung setzen Anwender auf die Maschine. Die benutzerfreundliche Steuerung bietet alle erforderlichen Eingabemasken für das präzise Schleifen und sehr gute Oberflächengüten.

Weltweiter Service

Als ein Unternehmen der Junker Gruppe steht Zema deren weltweites Vertriebs- und Servicenetz zur Verfügung. Maschinenbetreiber erhalten Betreuung durch geschulte Mitarbeiter und im Bedarfsfall schnelle Hilfe rund um den Globus, 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche.

EMO Hannover: Halle 11, Stand B78

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