Neues im Blick

Jetzt für Intec-Preis 2017 und Z-Innovationsschau bewerben

Die Bewerbungsphase für den Intec-Preis und die Z-Innovationsschau ist angelaufen. Inhaltlich neu ausgerichtet wurde der Intec-Preis für Nachwuchsarbeit. Er nimmt die Nachwuchsarbeit in den Unternehmen ab sofort ganzheitlich in Augenschein.

Der Messeverbund Intec und Z findet im Jahr 2017 vom 7. bis 10. März auf dem Leipziger Messegelände statt. In den ungeraden Jahren ist die Intec der erste wichtige Branchentreff für die metallbearbeitende Industrie in Deutschland und Europa. Kernbereiche der Intec sind Werkzeugmaschinen, Systeme für die automatisierte Produktion sowie die gesamte Fertigungstechnik für die Metallbearbeitung. Die Z gehört zu den führenden internationalen Zuliefermessen in Europa. Ihr Angebot – zum Beispiel Halbzeuge, Teile, Komponenten und industrielle Dienstleistungen – richtet sich vorwiegend an Abnehmer aus dem Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau sowie der Fahrzeugindustrie. (© Leipziger Messe GmbH / Uwe Frauendorf)

Der Intec-Preis 2017 wird in den Kategorien „Unternehmen bis 100 Mitarbeiter“ sowie „Unternehmen über 100 Mitarbeiter“ verliehen. Alle Aussteller der Intec sind zur Teilnahme am Wettbewerb, der bereits zum 14. Mal stattfindet, aufgerufen. Gefragt sind Innovationen und optimierte Produkte aus der gesamten Prozess- und Wertschöpfungskette. Zentrale Wettbewerbskriterien sind der Innovationssprung und die Vorteile im Vergleich zum aktuellen Stand der Technik, die technologischen Effekte und Zukunftspotenziale, der Beitrag zur Energie- und Ressourceneffizienz, das voraussichtliche Marktpotenzial sowie der Entwicklungsaufwand.

Zudem vergibt die Leipziger Messe den Intec-Preis für Nachwuchsarbeit 2017. „Dieser Preis wurde inhaltlich neu ausgerichtet und nimmt die Nachwuchsarbeit in den Unternehmen ganzheitlich in Augenschein“, erklärt Kersten Bunke, Projektdirektorin der Intec und Z. „Maßnahmen zur Gewinnung und Förderung von Nachwuchskräften werden bei der Bewertung eine entscheidende Rolle spielen. Dies kann unter anderem ein Programm sein, das für junge Mitarbeiter in den Unternehmen ins Leben gerufen wurde. Die erfolgreiche und kreative Umsetzung am Beispiel einer Einzelperson oder eines Teams rundet die Bewerbung ab.“

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Preisträger beweisen Innovationskraft und setzen auf Weiterentwicklung

Der Intec-Preis spiegelt die Innovationskraft der Industrie im Werkzeugmaschinenbau sowie in der Fertigungs- und Automatisierungstechnik wider. So sicherte sich Emuge-Franken den Intec-Preis 2015 in der Kategorie „Unternehmen über 100 Mitarbeiter“ mit der neuartigen, patentierten Gewindetechnologie Punch Tap, die der Werkzeughersteller gemeinsam mit Audi entwickelte.

Im Vergleich zu bisherigen Verfahren – Bohren, Formen, Fräsen – lassen sich durch die neue Kinematik Innengewinde mit einer Zeitersparnis von bis zu 75 Prozent herstellen, da vom Werkzeug ein wesentlich kürzerer Weg bei der Gewindeherstellung zurückgelegt werden muss. „Bei der Verfahrensentwicklung haben wir uns gedanklich von üblichen Methoden gelöst. Punch Tap hebt die Gewindeherstellung auf eine neue Stufe der Produktivität“, berichtet Dietmar Hechtle, Leiter des technischen Büros bei Emuge-Franken. Das Projekt sei aber noch nicht abgeschlossen. „Die Serienerprobung hat funktioniert. Im nächsten Schritt soll diese Technologie unseren Kunden zur Verfügung gestellt werden.“

Innovationsstärke bewies auch die Werkzeugmaschinenfabrik Glauchau, die 2015 den Intec-Preis in der Kategorie „Unternehmen bis 100 Mitarbeiter“ für eine kryogene Kühlung zur Erhöhung der Energieeffizienz bei Innenrund-, Universalrund- und Wälzlagerschleifmaschinen erhalten hat. Das einzigartige Kühlverfahren, das auf der letzten Intec seine Weltpremiere feierte und in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU konzipiert wurde, leite eine neue Generation von Schleifmaschinen ein, so Ronald Krippendorf, Geschäftsführer der Werkzeugmaschinenfabrik Glauchau.

Ausschlaggebend für die Projektumsetzung waren die Ressourcenschonung sowie der Umwelt- und Arbeitsschutz. Der besondere Effekt des Prozesses besteht darin, dass auf Kühlschmierstoffe verzichtet werden kann. Die Vorteile: Werkstückkosten, die beim Schleifen durch die Aufbereitung und Entsorgung der Kühlschmierstoffe entstehen, werden vermieden. Zugleich werden die Bauteile der Maschine geschont und Energie gespart. Das Ziel ist es, die Entwicklung in die Serie zu überführen.

Daten und Fakten zum Intec-Preis

Der Intec-Preis 2017 ist mit je 5.000 Euro dotiert. Sponsor in der Kategorie „Unternehmen über 100 Mitarbeiter“ ist die LBBW Sachsen Bank. Das Kompetenzzentrum Maschinenbau Chemnitz/Sachsen, die RKW Sachsen, das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig und die Leipziger Messe unterstützen den Preis für „Unternehmen bis 100 Mitarbeiter“. Das Preisgeld für den Intec-Preis für Nachwuchsarbeit 2017 beträgt 1.500 Euro, Sponsor ist der VDMA Ost.

Aussteller der Intec können sich bis 16. Januar 2017 bewerben. Unter www.messe-intec.de/intec-preis sind die Bewerbungsunterlagen abrufbar. Eine unabhängige Jury mit namhaften Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien bewertet die Beiträge und ermittelt die Gewinner. Die Bekanntgabe der Preisträger und die Verleihung der Auszeichnungen erfolgt im Rahmen der Messegala von Intec und Z am 7. März 2017 in der Kongresshalle am Zoo in Leipzig.

Z-Innovationsschau: qualitativ herausragende, neuartige Angebote im Fokus

Auch die Z-Innovationsschau geht in die nächste Runde: Dabei werden zum fünften Mal innovative Produkte, Technologien und Prozesse, spezielle Anwendungen sowie erstmalige Überführungen in die Praxis oder die Serienreife herausgestellt. Die ausgewählten qualitativ herausragenden, neuartigen Angebote der Zuliefermesse werden in Form einer Posterschau auf einer Sonderfläche in Halle 4 präsentiert. Doch das ist noch nicht alles: Die drei besten Beiträge werden durch eine Fachjury ermittelt und – ebenfalls auf der Messegala des Messeduos – ausgezeichnet. Die Bewerbungsphase endet am 20. Dezember 2016.

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