Universalschleifmaschine

Polyvalente Maschine für die hochpräzise Komplettbearbeitung

Präzisionsspindeln, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen, sind das Kerngeschäft der Fischer Spindle Group. Zur stetigen Verbesserung seiner Innovations- und Leistungskraft investiert der Technologieführer aus der Schweiz kontinuierlich in moderne Fertigungstechnik. Dafür beschritt er mit dem Werkzeugmaschinenhersteller Wema Glauchau jüngst auch außergewöhnliche Wege.

Universalschleifmaschine von Wema Glauchau.

Beispiel dafür ist die Universalschleifmaschine, die seit Sommer 2016 zum Maschinenpark am Stammsitz in Herzogenbuchsee gehört. Auf ihr können sowohl Wellenteile, Hülsen und Gehäuse als auch Flanschteile hochpräzise und wirtschaftlich zugleich in kleinen Serien hergestellt werden. „Wir haben nach einer polyvalenten Maschine gesucht, die man sehr schnell umrüsten kann und die klassische Innen- und Außenschleifprozesse schlüssig kombiniert. Bei den meisten Herstellern ist nur eines der beiden Verfahren im Grundkonzept verankert. Unsere Wünsche gingen jedoch noch weiter. Auch das Schleifen von tiefen Bohrungen und das Gewindeschleifen sollte die Maschine ohne aufwendiges Umrüsten ausführen“, benennt Walter Burtscher, Leiter Produktionstechnik bei Fischer, wesentliche Ansprüche.

Die von Fischer beauftragte Maschine wies einige außergewöhnliche Parameter auf, so die Kombination von vier Innenschleifspindeln und einem Reitstock auf einer Schleifeinheit oder den Einsatz einer Vielzahl an Abrichtwerkzeugen für unterschiedlichste Bearbeitungsprozesse. „Diese mannigfaltigen und zum Teil einzigartigen Anforderungen so sicherzustellen, dass alle Fertigungsprozesse in der Maschine ohne Einschränkungen ausgeführt werden können, war eine enorme Aufgabe. Gemeinsam mit dem Projektteam unseres Kunden Fischer konnten wir diese Herausforderungen bewältigen, zum Beispiel durch detaillierte Kollisionsbetrachtungen“, berichtet der Wema-Geschäftsführer.

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Die Maschine, die über einen automatischen Werkzeugwechsler mit 52 Plätzen verfügt, trägt seit der Inbetriebnahme im Sommer 2016 zu einer wirtschaftlichen Produktion bei. Die hochpräzise Komplettbearbeitung in nur einer Aufspannung verkürzt die Durchlaufzeiten und ermöglicht dank reduzierter Prozessschritte eine höhere Produktqualität. Beispielsweise erübrigt sich eine Prüfung der richtigen Lage bei Gewinden, da diese nicht mehr extern ins Bauteil eingeschliffen werden müssen, sondern deren Einbringung inline erfolgt. „Wir können mit dem neuen Maschinensystem die hohen Anforderungen an unsere Produkte sehr gut erfüllen“, sagt der Leiter Produktionstechnik und unterstreicht noch einen weiteren Effekt, der aus der Zusammenarbeit mit der Wema Glauchau resultiert: „Es war vor allem die Art und Weise des Umgangs miteinander, die Bereitschaft, Wünsche im Sinne der Mitentwicklung aufzunehmen und zu erfüllen, auch wenn sie nicht Gegenstand des Vertrages waren.“ ee

Intec, Halle 2, Stand B06/C05

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