Radiusfräser

Highspeed Finishing in der Schruppanwendung

WNT hat seine Radiusfräser weiterentwickelt. Die Werkzeugfamilie 3D Finish ist laut Hersteller auf die Schlichtbearbeitung ausgelegt. Das Besondere der Fräser seien die großen Radien (bis zu 1.500 mm) im schneidenden Bereich, die den Schneidendurchmesser eines Kugelfräsers simulieren. Dadurch seien mit den neuen 3D-Finish-Fräsern, im Vergleich zu Radius- oder Kugelfräsern mit gleichem Werkzeugdurchmesser, deutlich größere Zeilensprünge möglich. Die Prozesszeiten in der Vorschlicht- oder Schlichtbearbeitung ließen sich dadurch bis zu 90 Prozent verkürzen, ohne dass Werkstück, Werkzeug und Maschine einer hohen Belastung ausgesetzt seien.

Die Fräser sind vor allem für die Schlichtbearbeitung konzipiert worden.

Darüber hinaus seien mit den 3D-Finish-Fräsern bedeutend höhere Zustellungen (ap) als mit konventionellen Radiusfräsern möglich. Bearbeitungszeiten würden sich dadurch merklich verkürzen, ohne Qualitätseinbußen in der Oberflächenbeschaffenheit befürchten zu müssen. Wird dagegen mit einem kleineren Zeilensprung gearbeitet, ließe sich die Oberflächenqualität verbessern. Ein typischer Kugelfräser-Durchmesser von 20 mm würde mit einem Zeilensprung von 0,5 mm eine Oberflächengüte von Ra1,6 µ erreichen, mit dem 3D-Finish und einem Radius von 1.500 mm könnte bei gleicher Oberflächenbeschaffenheit der Zeilensprung auf 6,93 mm erhöht werden. sw

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