High Feed Turning

Andreas Mühlbauer,

Hartdrehen mit HFT

Da beim Hartdrehen immer höhere Produktivität gefordert wird, hat Sumitomo das HFT-System (High Feed Turning) für das Hochvorschubdrehen entwickelt, das die Bearbeitungszeiten um den Faktor 6 bis 10 kürzen kann und auf der Intec gezeigt wird.

Sumitomo hat das HFT-System für das Hochvorschubdrehen (High Feed Turning) entwickelt. © Sumitomo Electric Hartmetall

Bei Schnittgeschwindigkeiten bis zu 150 Meter pro Minute und einer Spantiefe von 0,15 Millimeter, als Beispiel für ein Werkstück aus Einsatzstahl mit einer Härte etwa 60 HRC, erscheinen die Werte eher gewöhnlich für das Hartdrehen. Den Unterschied macht der vergleichsweise große Vorschub in Höhe von 1,2 Millimeter pro Umdrehung. Mit einem nachgeschalteten Schlichtdurchgang unter vermindertem Vorschub ergeben sich nahezu glänzende Oberflächen. Voraussetzung für das neue Hochvorschubdrehen, das Sumitomo Electric Hartmetall auf der Intec zeigen wird, sind sehr steife Maschinen- und Werkzeugbedingungen.

Darauf abgestimmt sind auch die Monoblock-Werkzeughalter. Die Plattensitze der Werkzeuge leiten die höheren Schneidkräfte ohne Vibrationen in die Maschine ab. Die Schneiden selbst bestehen aus einer Achtkant-Wendeschneidplatte mit einem Voll-CBN-Belag. Daher ist die Platte robust und lässt sich sowohl in der Trockenbearbeitung als auch unter Emulsion verwenden. Die Schneidengeometrie ist mit einer Schleppschneide versehen, die die Oberfläche des Werkstückes nach dem Schnitt glättet. 

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Intec, Halle 3, Stand H04

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