Alu-Tieflochbohrer

HAM erweitert sein Produktprogramm

Das Tieflochbohren als anspruchsvolle Zerspanungsaufgabe stellt hohe Anforderungen an die Werkzeug-Qualität. Die Hartmetall-Werkzeugfabrik Andreas Maier (HAM) antwortet auf diese Herausforderung mit dem weiterentwickelten VHM-Programm der Alu-Tieflochbohrer von 15xD bis 40xD. Ergebnis dieses Prozesses sind eine optimierte Stirngeometrie sowie eine Vielzahl zusätzlicher Abmessungen ab einem Durchmesser von 2,0 mm.

Polierte Spankammergeometrie

Die Präzisionswerkzeuge eignen sich besonders, um Aluminium, Aluminium < 9% Si, NE-Metalle und Kupferlegierungen zu bearbeiten. Die Bohrer haben einen speziellen 4-Flächenanschliff und verfügen über eine spezielle Schneidkantenverrundung. Damit erreicht der Anwender optimale Oberflächenqualitäten. Eine besondere Herausforderung beim Tieflochbohren ist die Späneentsorgung. HAM hat die Spankammergeometrie besonders aufwändig poliert. Dadurch fließen die Späne effizient und prozesssicher ab.

Die Führungsfasen sind auf den Kopfbereich des VHM-Tieflochbohrers beschränkt. Diese sorgen sowohl für gutes Eigenzentrierverhalten des Bohrers als auch für eine hohe Fluchtungsgenauigkeit. Mit Hilfe eines speziellen Verfahrens hat der Hersteller die Spannuten wie auch die Schneiden und Freiflächen behandelt. Neben dem reibungslosen Späneabtransport erreicht das Unternehmen damit erheblich weniger Verschleiß im Einsatz.

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In verschiedenen Größen

Die Variante 15xD ist mit Durchmessern von 3 mm bis 14 mm lieferbar, 20xD von 2 mm bis 12 mm. Die Ausführung 25xD gibt es von 3 mm bis 12 mm, 30xD von 2 mm bis 12 mm und 40xD in 4 mm und 5 mm. Mit dem Tieflochboher kann der Anwender zum Beispiel prozesssicher jede Art von Aluminium-Bauteilen wie etwa Motorblöcke bearbeiten – ein typisches Einsatzgebiet.

HAM-Tieflochbohrer zeichnen sich durch hohe Standzeiten aus und erzielen gute Oberflächenqualitäten. ee

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