Haimer auf der EMO

Stabile Schnittstelle für Hartmetall-Werkzeugköpfe

Auf der EMO 2015 präsentierte Haimer die finale Version der modularen Schnittstelle für Hartmetall-Werkzeugköpfe Duo-Lock, die in Kooperation mit dem Werkzeughersteller Kennametal entwickelt wurde.

Das Duo-Lock-System eröffnet einen Leistungsbereich mit einer axialen Zustellung von bis zu 1,5xD und damit ein erheblich erweitertes Anwendungsgebiet gegenüber bestehenden modularen Frässystemen. Bilder: Haimer

Basierend auf einem innovativen Gewindedesign mit patentiertem Doppelkonus und zusätzlicher dritter Abstützfläche im hinteren Bereich der Schnittstelle, liefert die Duo-Lock-Schnittstelle maximale Stabilität, Belastbarkeit und eine hohe Rundlaufgenauigkeit von 5 µm. Dies trägt zu einem signifikant steigenden Zeitspanvolumen bei Fräsanwendungen bei, so dass erstmals ein modulares Frässystem eine ähnlich hohe Leistung erzielen kann wie die neueste Generation von Vollhartmetallfräsern. Zudem erhöhen sich die Werkzeugstandzeiten. Die Z-Genauigkeit bei Duo-Lock™ liegt bei 10 µm, so dass sogar zeitaufwendige Voreinstellprozesse entfallen können und das Werkzeug direkt in der Maschine gewechselt werden kann.

Andreas Haimer, Geschäftsführer Haimer GmbH und President Haimer Group.

Nach intensiven In-house-Tests sowie externen Feldversuchen bei Kunden unterschiedlichster Branchen werden die Duo-Lock-Produkte ab Ende des Jahres lagermäßig lieferbar sein. Das patentierte und markenrechtlich geschützte System wird auch anderen Werkzeugherstellern mittels Lizenzierung angeboten, um einen kompatiblen Hochleistungsstandard für Einschraubfräser im Markt zu etablieren. Auf der EMO konnte Haimer bereits erste Geometrien für die Schneidköpfe vorstellen, darunter Ausführungen mit einer Schneidenlänge von bis zu 3,5xD, die wiederum höhere ap Raten zulässt und damit für mehr Zeitspanvolumen sorgt. kf

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Worin liegt bei diesem Produkt der größte Vorteil für den Anwender?

„Die Schnittstelle Duo-Lock mit den dazugehörigen Hartmetall-Fräsköpfen, Verlängerungen mit Safe-Lock Auszugsicherung sowie Monoblock-Aufnahmen hat ihre Stärken vor allem bei der Stabilität, der Werkzeugstandzeit und der Produktivität. Die Vibrationsdämpfung des Systems,ist ein entscheidendes Kriterium für die Werkzeugstandzeit. Es zeigt sich, dass sich der hohe Entwicklungsaufwand bei der Schnittstelle lohnen wird. Die Z-Genauigkeitbei Duo-Lock liegt bei 10 Mikrometer, so dass sogarzeitaufwändige Voreinstellprozesse entfallen können unddas Werkzeug direkt in der Maschine gewechselt werdenkann. Zudem haben Wechselkopfsystemebei Bearbeitungen mit großen Werkzeugdurchmessern gegenüber einem Vollhartmetallfräser aufgrund des viel geringeren Hartmetallbedarfs ein hohes Einsparpotenzial.“ Andreas Haimer, Geschäftsführer Haimer GmbH und President Haimer Group

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