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Artikel und Hintergründe zum Thema

Stahlfrässorten

Andrea Gillhuber,

Für weitere Werkzeugkonzepte

Sandvik Coromant bietet seine Stahlfrässorten GC4330 und GC4340 ab sofort auch für drei weitere Werkzeugkonzepte an: den Rundplattenfräser CoroMill 300 zur Plan- und Profilbearbeitung, den Planfräser CoroMill 245 zur Schrupp- und Schlichtbearbeitung sowie den Fräser CoroMill QD.

CoroMill QD in Aktion: Fräser für prozesssicheres Nutenfräsen und Abtrennen. © Sandvik Coromant

GC4330 ist eine Sorte mittlerer Härte für die Schrupp- und Vorschlichtbearbeitung beim Planfräsen, die robuste GC4340 die bevorzugte Sorte für das Schruppen beim Eck- und Nutenfräsen. Hergestellt werden sie aus Hartmetallsubstrat. Bei der Beschichtung setzt der Werkzeugspezialist auf die Inveio-Technologie, der unidirektionalen Kristallausrichtung in der Aluminiumoxidbeschichtung, wodurch Verschleißfestigkeit und Standzeit der Wendeschneidplatte erhöht werden.

„Wir haben GC4330 und GC4340 entwickelt, um bestimmte Probleme bei der Bearbeitung von Stahlkomponenten zu lösen“, erklärt Karl Emil Holmström, Global Product Application Manager Grades bei Sandvik Coromant. „Beispielsweise können einige harte und abrasive Stahllegierungen den Verschleiß entlang der Freifläche fördern, insbesondere bei höheren Schnittgeschwindigkeiten und längerer Eingriffzeiten. Des Weiteren erhöht die Bearbeitung unter instabilen Bedingungen aufgrund ungünstiger Spannungen oder langer Überhänge das Risiko von Abplatzungen entlang der Schneidkante. Eine weitere Herausforderungsind Temperaturschwankungen während der Bearbeitung, die insbesondere bei der Nassbearbeitung zu Rissbildung und plötzlichen Werkzeugbrüchen führen können.“

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