Bearbeitungszentren

Die interessantesten Männer

sind immer die älteren, zumindest für uns Frauen. Die Erfahrung macht´s halt. Aber auch Bearbeitungszentren werden mit den Jahren „besser“, ausgereifter. Mit den 5-Achsen Maschinen der C-Baureihe setzt Hermle seit vielen Jahren Maßstäbe im wirtschaftlichen und hochpräzisen Bearbeiten von kubischen Werkstücken in den verschiedensten Branchen. Wie zum Beispiel die wirtschaftliche Fertigung von Stirnkegelrädern auf einem 5-Achsen Bearbeitungszentrum. Zahnräder aller Art zwischen 500 und 1200 Millimeter können in kleinen Serien oder als Einzelrad wirtschaftlich und ohne Spezialwerkzeuge hergestellt werden.

Längst gilt die oft kopierte Bauweise, mit drei Achsen im Werkzeug und 2-Achsen im Schwenkrundtisch, als feste Größe im 5-Achsen-Fräsen. So konnte die Hermle AG ihren Umsatz seit Markteinführung der Bearbeitungszentren in 1995 von damals circa 43 Millionen Euro auf heute circa 278,4 Millionen Euro (2008) vervielfachen. Die Erfolgsgeschichte der C-Baureihe basiert im Wesentlichen auf der hohen Akzeptanz der modifizierten Gantrybauweise. Die hier eingesetzte Technologie wurde im Laufe der letzten Jahre immer wieder an die Marktanforderungen angepasst. So sind Torque-Motoren, Edelstahl verkleidete und störkantenfreie Innenräume für die unterschiedlichsten Zerspanungsanforderungen, intelligente Steuerungen mit Sicherheitseinrichtungen, ergonomische Gestaltung für den Maschinenbediener und vor allen Dingen kunden-individuelle Sonderausführungen längst Standard geworden.
Bearbeitungszentren aus Gosheim zeichnen sich durch ihre hohe Verfügbarkeit und vor allen Dingen durch ihre hohe Präzision auch über viele Jahre hin aus. So werden nicht nur die Grundgestelle und Maschinenbetten, sondern auch NC-Schwenkrundtische, Spindeleinheiten, Werkzeugmagazine und auch die kompletten Maschinenumhausungen direkt in Gosheim produziert.Die C-Baureihe ist in vier Baugrößen unterteilt und erlaubt mit den Modellen C 20, C 30, C 40 und C 50 Bearbeitungen sowohl im Millimeterbereich als auch an Werkstücken bis zu einem Kubikmeter und maximal zwei Tonnen Gewicht, und zwar bei einer Genauigkeit im µm-Bereich. ee

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Mineralguss

Gestein gewinnt

Epument, der epoxidharzgebundene Mineralguss von Rampf, hat sich in Maschinenbetten und Gestellbauteilen aufgrund seiner guten Dämpfungseigenschaften und hohen thermischen Stabilität etabliert.

mehr...

Maschinenbetten aus Nanodur

Schwingungen dämpfen

Durcrete, ein Spezial-Unternehmen für Zementbetone im Maschinenbau, präsentiert auf der EMO Maschinenbetten aus Nanodur (Ultra High Performance Concrete UHPC) für Werkzeugmaschinen, Holzbearbeitungszentren und Messgeräte.

mehr...
Anzeige

Hochfester Beton

Hohe Festigkeit

Der von Bögl Reitz entwickelte Hochfeste Beton (Hipercon) zeichnet sich durch ein besonders dichtes und homogenes Gefüge mit einem geringen Kapillarporenanteil aus. Die hohe Festigkeit wird unter anderem durch die Beimengung feinster Zusatzstoffe...

mehr...

Wälzfräsmaschine

Einen italienischen Fall

löste das Unternehmen Koepfer Verzahnungsmaschinen. Es ging unter anderem darum, das Schaben der Verzahnung eines renommierten Herstellers von Hydraulikpumpen in Italien völlig zu eliminieren. Eine Bearbeitungsstrategie, die bislang übrigens nahezu...

mehr...

Werkstoffe

Ein Bett aus Granit

ist zumindest in Bezug auf die Präzision eine hervorragende Lösung für viele Anwendungen. Hauptgrund ist der deutlich kleinere lineare Ausdehnungskoeffizient im Vergleich zu Stahl. Aber auch Alternativwerkstoffe liegen bis zu einem Faktor 3 über dem...

mehr...

Maschinenbetten

„Höchste Präzision“

SCOPE: Was bietet Granit dem Anwender im Vergleich zu anderen Werkstoffen?Küssner: Der Werkstoff eines Bauteils ist ein wesentlicher Faktor für dessen Wirtschaftlichkeit und Sicherheit. Hinzu kommt die Notwendigkeit einer schnellen praktischen...

mehr...