Horizontalbandsägemaschine

Vierkantrohr-Pakete nahezu komplett aufsägen

Eine clevere Lösung zum Sägen von Vierkantrohr-Paketen ist bei Stopa Anlagenbau im badischen Achern-Gamshurst am Werk. Das Tolle daran: Aufgrund des optimierten Automatikbetriebs der Horizontalbandsägemaschine HBP513A von Behringer bleiben nur minimale Reststücke übrig.

Die Gesamtanlage HBP513A mit Zu- und Abfuhrrollenbahn sowie Nachschub­einrichtung (rechts) wird zum Paketsägen verwendet. Die HBP263A links sägt Einzelschnitte.

Weltweit sichern Stopa-Lagersysteme den Materialfluss von Lang- und Flachgütern in der weiterverarbeitenden Industrie. Eingebunden in softwarebasierte Systeme, wird das Lager auf diese Weise zur Schnittstelle für effiziente Bevorratung. Ob als Einzelturmlösung oder als universelles Großlagersystem für vollautomatisches Handling, kundenorientierte Lösungen und hohe Qualität zeichnen die Produkte aus dem badischen Achern-Gamshurst aus. Auf einer Fläche von etwa 13.000 Quadratmetern produziert ein Team von über 200 Mitarbeitern Systeme für alle Sorten von lagerfähigen Gütern mit Fokus auf Blechen und Langgutmaterialien. Weltweit blickt das Unternehmen hier auf die Referenzen von über 1.800 realisierten Projekten, sowohl als integrative Automatisierungsmodule für Bearbeitungsmaschinen, als auch in Stand-Alone-Ausführung für die unterschiedlichsten Lageraufgaben.

Präzise und nachbearbeitungsfrei zersägt

Gestapelte Anschnitte nach dem Paketschnitt.

Parksysteme der Marke Stolzer basieren auf der gleichen Technologie wie die Lagersysteme. Weltweit leisten sie ihren Dienst in den Metropolen dieser Welt. Durch die kompakte Bauweise lassen sich auf der gleichen Stellfläche etwa 2,5 mal mehr Autos sicher parken als bei einem herkömmlichen Parkhaus. Ergänzt wird die Fertigungspalette durch Retrofit- und After Sales Services, die den nationalen und internationalen Kunden ein Höchstmaß an Verfügbarkeit und Investitionssicherheit gewährleisten. Das Qualitätsverständnis des badischen Spezialisten definiert sich aus dem Anspruch, den Kunden den gewissen Mehrwert zu liefern „und dabei möglichst die Kosten zu senken“, erläutert Michael Pflipsen, Leiter der Vorfertigung bei Stopa. Deshalb legten die Verantwortlichen bei der Investition in eine neue Maschine Wert auf solide Technik und die Einsparung unnötiger Bearbeitungszeiten. „Die Behringer Bandsäge HBP513A hilft uns, nicht nur präzise und nachbearbeitungsfrei zu sägen, sondern zudem noch Material zu sparen, indem wir die Vierkantrohre, Profile und Vollmaterialien nahezu vollständig aufsägen können“, ergänzt er. Die gesägten Teile gehen ausschließlich in die eigene Weiterverarbeitung zur Produktion von Lagersystemen. „Das Konfektionieren von Vierkantrohrabschnitte im Paket macht etwa 50 Prozent der Auslastung der Bandsägemaschine aus. Diese Teile sind speziell vorgesehen für die Rahmen der Schubladenelemente von Lagertürmen“, präzisiert der Vorfertigungsleiter. Im Zentrum des Interesses steht absolute Maßhaltigkeit und die Bereitstellung vieler Abschnitte in kurzer Zeit. „Wir sprechen hier von einer Halbierung der Durchlaufzeit“, betont Michael Pflipsen. Die HBP513A ist optimal für den bedienerarmen Betrieb ausgelegt. Ein starrer, verwindungs- und vibrationsarmer Sägerahmen in stabiler Gusskonstruktion mit spielfrei vorgespannter Vierfachführung sorgt für beste Schnittergebnisse beim Trennen der Rohrpakete bei Stopa. „Anstatt jedes Rohr einzeln zu sägen, stapeln wir 3 x 6 Stangen mit dem Kran auf der Zufuhrrollenbahn, fixieren sie mit der Paketspanneinrichtung und schieben sie mit Hilfe eines Nachschubgreifers gegen den Messanschlag auf der Abfuhrseite“, beschreibt er den Vorgang. Mit den horizontalen und den zusätzlichen vertikalen Spanneinrichtungen können mehrere Stäbe in einer Lage oder in einem Paket geschnitten werden. Ausgeführt sind die Spanneinrichtungen für Rundmaterialien ab 15 Millimeter sowie für entsprechende Flach- und Formstähle. Die Materialspannung erfolgt hydraulisch, wobei der Spanndruck stufenlos einstellbar ist. Der Zylinderhub geht über den vollen Spannbereich. Mit einem Strichlaser wird die Schnittstelle parallel zum Sägeband auf dem Material abgebildet. Die Markierung dient als Bezugskante zum Positionieren und Ausrichten der Teile. „Zunächst wird mit einem ersten Anschnitt eine ebene Schnittkante gesägt – übrig bleibt ein minimales Reststück“, so Pflipsen. Die hydraulische Sägebandspannung wird elektrisch überwacht und der Druck reduziert sich vollautomatisch beim Stillstand der Maschine. Sowohl ein konstanter Schnittvorschub beim Sägen von Vollmaterial, als auch gleichbleibende Schnittkraft bei Rohren und Profilen gewährleisten optimale Standzeiten und genaue Abschnitte bei höchster Leistung.

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Abschließend ergänzt Pflipsen: „Betrachtet man die Preise für die Rohmaterialien, kommt eine erhebliche Summe zusammen, die wir einsparen können.“ ee

Intec Halle2, Stand F81

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