Hausmesse

Weiler begrüßte 600 Besucher

Rund 600 Besucher kamen Ende Juni zur Hausmesse des fränkischen Drehmaschinenherstellers Weiler. Der deutsche Marktführer bei konventionellen und zyklengesteuerten Präzisions-Drehmaschinen zeigte sein vielfältiges Maschinenprogramm einschließlich seiner CNC-Drehzentren und Radialbohrmaschinen.

Weilers Kunden stammen aus Branchen, bei denen es vorwiegend auf eine hohe Genauigkeit der Werkstückbearbeitung ankommt. Das Spektrum reicht von der Optikindustrie über den Werkzeug- und Formenbau bis zur Erdölförderung.(Foto: WEILER Werkzeugmaschinen GmbH).

Daneben erwartete die Kunden und Interessenten aus Industrie, Ausbildung und Berufsschule ein vielfältiges Programm aus Werksrundgängen, Live-Vorführungen, Partnerpräsentationen und Vorträgen. Viele Besucher lobten ausdrücklich die intensive persönliche Betreuung und Beratung durch die Mitarbeiter.

Jährlich rund 700 bis 1.000 Präzisions-Drehmaschinen

Seit seiner Gründung 1938 hat das mittelfränkische Familienunternehmen weltweit rund 150.000 Präzisions-Drehmaschinen für die Einzel- und Kleinserienfertigung verkauft. Rund 700 bis 1.000 weitere Exemplare verlassen jedes Jahr die Hallen in Emskirchen. Absatzschwerpunkt ist der deutschsprachige Raum, dann folgen das europäische Ausland, Nordamerika und China. Bei rund vierzig Prozent liegt die Exportquote. Die Kunden stammen aus Branchen, bei denen es vorwiegend auf eine hohe Genauigkeit der Werkstückbearbeitung ankommt. Das Spektrum reicht von der Optikindustrie über den Werkzeug- und Formenbau bis zur Erdölförderung.

Fränkische Manufaktur für Präzisions-Drehmaschinen

Weiler sieht sich als Manufaktur für Präzisions-Drehmaschinen, die es in modularer Bauweise und mit einer hohen Fertigungstiefe von sechzig Prozent am fränkischen Firmensitz produziert. Aus seinem Werk im tschechischen Holoubkov bezieht es große Bauteile. Das mittelständische Unternehmen legt viel Wert auf Innovationen und Nachhaltigkeit und stattet seine Maschinen mit Programmen zur Zustandsüberwachung und Energieeinsparung aus. Auch in der Produktion wird viel Wert auf den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen gelegt, dadurch konnte unter anderem der CO2-Ausstoss in den vergangenen zehn Jahren um vierzig Prozent verringert werden.

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Ausbildungsmaschinen in Deutschland sind im Durchschnitt 35 Jahre alt

Viel Anklang fand auch das Vortragsprogramm. Wissenschaftler der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden und des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) Stuttgart sowie Praktiker aus Berufsschulen, Versicherungswirtschaft und Unternehmen stellten in ihren Referaten aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungen vor.

Zur Situation der Ausbildung wies beispielsweise Dirk Jonischkeit von der Unfallkasse Hessen darauf hin, dass das durchschnittliche Alter der in Deutschland eingesetzten Maschinen bei 35 Jahren liege und diese kaum nachrüstbar seien. Die Sicherheitsstandards entsprächen dem Stand der 60er und 70er Jahre, gleichzeitig seien Auszubildende und Berufsanfänger besonders gefährdet. Denn bei jedem zweiten Unfall sei ein Mitarbeiter betroffen, der noch kein halbes Jahr im Unternehmen beschäftigt sei oder die jeweilige Tätigkeit ausführe. 

Hochwertige Ausbildungsmaschinen mit einer besonderen Sicherheitsausstattung

Weiler ist der einzige Produzent in Deutschland, der qualitativ hochwertige Ausbildungsmaschinen mit einer besonderen Sicherheitsausstattung fertigt. Hierzu gehören beispielsweise die doppelte, zweikanalige Überwachung von Haupt- und Achsantrieben und das optional erhältliche Lehrer-IdentifikationS-System „e-LISSY“. Mit ihm können für jeden Auszubildenden individuelle, seinem Kenntnisstand angepasste Zugangsberechtigungen eingerichtet und unterschiedliche Funktionen freigeschaltet werden. Alle Ausbildungsmaschinen können gleichzeitig als vollwertige, energieeffiziente Produktionsmaschinen eingesetzt werden. kf

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