Coronavirus / Covid-19

Andrea Gillhuber,

DMG Mori beschließt Betriebsruhe

DMG Mori plant aufgrund der Corona-Krise eine temporäre Betriebsruhe in den europäischen Produktionswerken sowie ausgewählten Vertriebs- und Servicegesellschaften.

DMG Mori beschließt Betriebsruhe. © DMG Mori

Vorstand, Geschäftsführung und Betriebsrat sind sich einig: DMG Mori plant zum Schutz der Gesundheit seiner Mitarbeiter, Kunden, Partnern und Lieferanten eine vorübergehende Betriebsruhe in den europäischen Produktionswerken sowie ausgewählten Vertriebs- und Servicegesellschaften. Außerdem soll durch diesen Schritt die Beschäftigung gesichert werden. Die Betriebsruhe gilt vom 1. bis 30. April 2020.

„Die aktuelle Situation erfordert eine starke Gemeinschaftsleistung. Wir arbeiten alle gemeinsam daran, diese bisher nie dagewesene Situation zu meistern. Unsere Vereinbarung zur Kurzarbeit ermöglicht dabei ein geordnetes Vorgehen. Um gestärkt aus dieser schwierigen Phase hervor-zugehen, treiben wir mehr denn je unser Zukunftsfeld Digitalisierung voran. Denn unsere Art des Arbeitens und Handelns verändert sich massiv. Dies wird durch die Corona-Krise nochmals be-schleunigt“, sagt Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender von DMG Mori.

Thomas Reiter, Konzernbetriebsratsvorsitzender der DMG Mori, unterstützt die Entscheidung: „Die Corona-Krise hat sich in den vergangenen Wochen stark zugespitzt. DMG Morihält in diesen Zeiten zusammen. Als Betriebsrat ist uns wichtig, in dieser Phase die Gesundheit aller Beschäftigten zu schützen und Arbeitsplätze zu sichern.“

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Ausmaß, Dauer und negative Folgen des Corona-Virus für die Gesamtwirtschaft und Industrie sind derzeit noch nicht absehbar. Die vorübergehenden Produktionsunterbrechung soll die Verbreitung von Covid-19 erschweren. Außerdem möchte das Unternehmen so die Beschäftigung in einer Phase sichern, in der die Nachfrage einbricht, viele Unternehmen ihre Produktion stoppen und Risiken in den Lieferketten zunehmen.

Laut Medienmitteilung setzt das Unternehmen alles daran, die Betreuung von Kunden sowie den Vertrieb und Service aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus sind Geschäftsführer und Führungskräfte jederzeit erreichbar. Maßnahmen zur schnellen Wiederaufnahme von Produktion und Montage sowie Vertrieb und Service wurden ebenfalls vereinbart, vorausgesetzt, Gesundheitsschutz und Nachfrage lassen dies zu.

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