Bilanzzahlen 2018

Andrea Gillhuber,

Mapal Gruppe wächst um 5 Prozent

Mapal vermeldet für das Geschäftsjahr 2018 ein Wachstum von rund 5 Prozent. Der konsolidierte Gruppenumsatz stieg von 610 Millionen Euro in 2017 auf 640 Millionen Euro an.

Dr. Jochen Kress, geschäftsführender Gesellschafter der Mapal Gruppe. © Mapal

„Das Ergebnis, das wir im vergangenen Jahr erreicht haben, ist durchaus zufriedenstellend“, sagt Dr. Jochen Kress, Geschäftsführender Gesellschafter der Mapal Gruppe. So stieg der konsolidierte Gruppenumsatz von 610 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 640 Millionen Euro 2018. Auch die Mitarbeiterzahlen des Präzisionswerkzeugherstellers sind gestiegen: Mittlerweile sind in dem Unternehmen weltweit 5.500 Mitarbeiter beschäftigt, davon mehr als 3.600 in Deutschland.

Stabilität in Asien und Amerika

Auch konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben seine Stellung in allen wichtigen Regionen festigen und ausbauen. Um das zu erreichen, wurde im vergangenen Jahr in die Standorte investiert. „In Asien haben wir unter anderem ein neues Joint Venture in Vietnam gegründet und die Mehrheit an Adico, einem Hersteller von PKD- und PcBN-Schneidstoffen, übernommen“, erläutert Kress. Nach Deutschland ist Asien weiterhin der wichtigste Markt für Mapal, auch wenn – analog zum Wirtschaftswachstum des Landes – die Wachstumsraten in China etwas gesunken sind.

Auch auf dem amerikanischen Kontinent wird die Präsenz ebenfalls ausgebaut. „Wir haben unseren Standort in Fountain Inn, South Carolina, erweitert“, erläutert Dr. Jochen Kress. Erst im Februar 2019 wurde zudem ein komplett neues Werk in Mexiko eröffnet. In Deutschland wird momentan durch eine neue Produktionshalle die Kapazität des Kompetenzzentrums für Vollhartmetallwerkzeuge in Altenstadt erhöht. Zu den Neubauten und Erweiterungen kommen laufende Investitionen weltweit in neue Maschinen, um Qualität und Produktivität auf höchstem Niveau zu halten.

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Neue Branchen erschließen

Im laufenden Geschäftsjahr forciert der Präzsisionswerkzeughersteller sein in unterschiedlichen Branchen. Aus diesem Grund war Mapal in diesem Jahr erstmals Aussteller auf der Moulding Expo, um seine Kompetenz im Bereich des Werkzeug- und Formenbaus zu zeigen. Auch in der Automobilbranche warten Herausforderungen, so Kress: „Wir wollen unsere führende Stellung bei der Bearbeitung von Komponenten für elektrisch angetriebene Fahrzeuge weiter ausbauen.“

Die Digitalisierung wird weiterhin ein Schwerpunkt sein. So hat sich der Fokus der Mapal-Tochter c-Com erweitert. „In der Praxis haben wir gesehen, was vielen, besonders kleinen, Unternehmen fehlt – ein Angebot zum einfachen Einstieg in die digitale Welt“, sagt Kress. Aus diesem Grund bietet c-Com zahlreiche Module, die genau diesen Einstieg ermöglichen. Unter anderem durch das Modul zum effizienten Nachschliffhandling oder durch die neue c-Connect Box zur einfachen Maschinenüberwachung.

„2019 wird sicherlich ein spannendes Jahr werden – sei es wirtschaftlich oder politisch,“ schließt Dr. Jochen Kress. „Das macht eine Voraussage schwierig. In jedem Fall vertrauen wir auf unsere Innovationskraft und Flexibilität, die in den Fähigkeiten unserer Mitarbeiter begründet sind.“

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