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Additive Fertigung von DMG Mori: Metallbauteile aus dem 3D-Drucker

SchichtverbundwerkstoffeWerkzeugkonzepte für prozesssichere Trockenbearbeitung

Schichtverbundwerkstoffe: Werkzeugkonzepte für prozesssichere Trockenbearbeitung

An Werkzeuge, die in der Endmontage von Flugzeugen zum Einsatz kommen, werden unterschiedlichste Anforderungen gestellt. Für die prozesssichere Trockenbearbeitung von Materialkombinationen wie CFK-Aluminium oder verschiedenen Aluminiumlegierungen wurden eigene Werkzeugkonzepte entwickelt.

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Additive Fertigung in MetallMetallbauteile aus dem 3D-Drucker

In der Zukunft werden metallische Bauteile nicht nur gedreht, gefräst oder lasergeschnitten, sondern auch gedruckt werden. In der additiven Fertigung ist DMG Mori bereits seit 2013 mit dem Laserauftragsschweißen mittels Pulverdüse erfolgreich. Mit der Einbindung der Realizer-Produkte erschließt sich das Unternehmen den Zugang zum „Selective Laser Melting“ (SLM) und positioniert sich als globaler Full-Liner für die additive Fertigung von metallischen Bauteilen. Um den gesamten Produktionsprozess des SLM-Verfahrens sowohl mittels Pulverdüse als auch im Pulverbett zu optimieren, wurde TechniaTranscat ins Team geholt.

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3D-Druck von Metallbauteilen


Längst ist die additive Fertigung nicht mehr nur auf das Material Kunststoff beschränkt. Auch in der Serienproduktion von Metallbauteilen findet sie inzwischen Einzug. Doch mit dem sogenannten 3D-Drucken allein ist es nicht getan. Wie bei der konventionellen Fertigung mit CNC-Maschinen gilt es auch hier, einen komplexen Prozess zu handhaben, der am Ende Bauteile auswirft, die hochpräzise, qualitativ einwandfrei und standardisiert reproduzierbar sind.

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Der weltweit größte Maschinenhersteller für zerspanende Fertigungsverfahren, DMG Mori, bietet seinen Kunden inzwischen auch Maschinen- und Prozesslösungen auf Basis der additiven Fertigung an. In einem strategischen Expert Center bündelt er die dafür notwendige Expertise. Neben seinem eigenen Know-how rund um die Zerspanung und den Prozess der Werkzeugbearbeitung bringt seine Tochtergesellschaft Realizer ihre Kompetenz als Hersteller von 3D-Druckern mit ein. TechniaTranscat fungiert hierbei als Bindeglied, das Lösungen softwarebasiert implementiert, mit denen die Kunden den komplexen Prozess von Planungs- und Management- bis hin zu Fertigungsprozessen steuern können.


Reibungslose Umsetzung durch Software


Seit mehr als drei Dekaden ist der Karlsruher PLM-Spezialist TechniaTranscat Reseller von Dassault Systèmes und bietet seinen Kunden die gesamte Software-Bandbreite von Catia über Delmia bis hin zu 3Dexperience komprimiert in einem individuell zugeschnittenen Lösungspaket. „Wir liefern im Grunde eine Gesamtlösung. Man konstruiert das Bauteil mit Catia, managt die Produktdaten und die Zusammenarbeit mit Enovia, deckt die notwendigen Vorab-Simulationen mit Simulia ab und hat mit Delmia die virtuelle Produktionsstätte“, sagt Ralf Kirchheim, zuständig für Technologie- und Lösungsstrategien bei TechniaTranscat. „Das bedeutet eine Bündelung von Arbeitsabläufen, Abstimmungsprozessen und Planungsvorgängen. Und das wiederum heißt, dass es weniger Übertragungsfehler gibt und sich das gesamte Projekt effizienter, schneller und damit wirtschaftlicher umsetzen lässt.“

Digitaldruckmaschine von Realizer


Insbesondere spielt die Simulation beim dreidimensionalen Drucken der Metallbauteile eine große Rolle. So lässt sich der Wärmeeintrag des Bauteils bei der 3D-Produktion bereits vorab mit Simulia planen. Letztendlich wird es damit möglich, durch entsprechende Berücksichtigung dieser Parameter sofort ein Gutteil zu drucken.


Gemeinsame Arbeit über die Cloud


Die Zusammenarbeit mit dem Lösungsanbieter TechniaTranscat versprach DMG Mori eine umfassende und effiziente Abdeckung aller Ansprüche und flexible Einsetzbarkeit in den unterschiedlichen Bereichen. „Gemeinsam mit DMG Mori begleiten wir die Kunden weltweit beim Aufbau ihres individuellen, wirtschaftlichen Produktionsprozesses“, sagt Kirchheim. „Von der ersten Idee über erste Simulationsmodelle bis hin zum serienmäßig gedruckten und einsatzerprobten Produkt.“ In übergreifenden Expertenrunden wird dabei in Echtzeit über eine Cloud gemeinsam an Daten und Modellen gearbeitet und damit das gesteckte Ziel effizient erreicht.


DMG Mori untermauert mit dem Vortrieb der additiven Fertigung und der Zusammenarbeit mit TechniaTranscat seine Entwicklungskompetenz und führt die Produktion von Metallbauteilen in eine neue Zukunft. am

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