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SchlagwerkzeugeErwin Halder übernimmt Picard und Ruthe

Schlagwerkzeuge aus einer Hand

Erwin Halder hat zum 1. Juli die Joh. Hermann Picard-Gesellschaft  und deren 100-prozentiges Tochterunternehmen Ruthe Hammerfabrik am Standort Wuppertal-Cronenberg übernommen.

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Werkzeug-RollkofferAbsolut im Trend

sind rollbare Werkzeugbehälter, denn solche Trolleysysteme bringen wesentliche Arbeitserleichterungen. So lassen sich Gesundheitsschäden durch das Tragen schwerer Werkzeugkoffer mit einem rollbaren Koffer vermeiden – oder zu mindestens deutlich reduzieren.

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Bei den bisherigen Werkzeugrollenkoffern von Parat handelt es sich um die großen Koffer (Innenmaß 470 x 210 x 360 und 575 x 220 x 425 Millimeter). Mit diesen größeren Werkzeugkoffern sind auch höhere Gewichte zu bewegen. Die gängigste Koffergröße hat jedoch das Innenmaß 460 x 180 x 310 Millimeter – und die gab es bislang noch nicht in einer rollbaren Variante. Dabei bringen es auch diese Koffer voll mit Werkzeugen bestückt auf ein Durchschnittsgewicht von bis zu 18 Kilogramm.

Aufgrund der kompakten Koffergröße war es bisher jedoch schwierig, ein professionelles Trolleysystem in einen solchen Koffer zu integrieren, ohne zu viel Platz im Innenraum zu verlieren. Parat hat deshalb eine neue Anbindung für den Trolley entwickelt, der sich außen am Koffer befindet. Diese Befestigung haltbar und harmonisch zum Koffer passend zu gestalten, war das Problem. Schließlich darf der Auszug im Einsatz kein Störfaktor sein oder – wie oft bei Billiglösungen – beim Transport irgendwo hängen bleiben, so dass der komplette Trolley eventuell abreißt. Auch die Stabilität des Auszugs ist entscheidend, da der Werkzeugkoffer in der Regel 220 bis 240 Tage im Jahr benutzt wird und nicht wie ein Reisekoffer nur zwei bis drei Wochen lang pro Jahr.

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Ein weiteres Problem für die Entwickler bei Parat war die Auszugshöhe. Der Koffer sollte über die lange Seite gerollt werden, damit die Werkzeuge auch zuverlässig in den Werkzeugseparationen bleiben. Um dies bei der kleinen Koffergröße zu erreichen, musste ein Vierfach-Auszug konstruiert werden. Er ist in einer speziellen Hülse beweglich gelagert, um eine Gesamtlänge von mindestens 95 Zentimetern zu erreichen. Diese Auszugshöhe ist für die Bedienung sehr wichtig. Ist sie zu kurz, fährt man sich immer wieder in die Hacken. Bei Billig-Ausführungen wird der Koffer oft über die schmale Seite gerollt. Da kann nämlich die notwendige Auszugshöhe leichter mit einem Dreifach-Auszug erreicht werden. Nachteil: Der Monteur muss den Werkzeugkoffer zum Öffnen immer wieder auf die lange Seite stellen und nach jedem Einsatz des Trolleys etwa die Hälfte der Werkzeuge neu sortieren und einstecken. Das ist keine Lösung für professionelle Anwender.

Der neue Classic-Rollenkoffer wird erstmalig auf der Eisenwarenmesse 2008 in Köln präsentiert und wird ab Juni lieferbar sein. ms

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