Glasverpackungen

Schott baut neues Pharma-Werk in China

Schott baut die Präsenz im Wachstumsmarkt Asien weiter aus. Dazu legte der Technologiekonzern diese Woche den Grundstein für ein neues Pharma-Werk südlich von Shanghai. Ab 2017 sollen dort Glasverpackungen für Injektabilia hergestellt werden, vor allem Fläschchen und Ampullen.

Kontrolle der Fläschchen im Werk in Suzhou. Bild: SCHOTT

Auch die bestehenden Anlagen am Verbundstandort Suzhou wird der Konzern erneuern und ausbauen. Insgesamt hat der Geschäftsbereich Schott Pharmaceutical Systems in China Investitionen von rund 30 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren vorgesehen. Dadurch wird sich die dortige Produktionskapazität im gleichen Zeitraum um 50 Prozent erhöhen.

Mit dem Ausbau trägt das Unternehmen dem starken Wachstum des chinesischen Pharmamarktes Rechnung. Diesen bedient Schott derzeit aus zwei Werken heraus – eines in Suzhou, einem Verbundstandort des Schott Konzerns, und eines als Joint Venture mit Zhejiang Xinkang Pharmaceutical Glass Co. Die neue Produktion wird in unmittelbarer Nähe des Schott Xinkang Stammsitzes in Jinyun entstehen.

Schott in Kürze

Schott ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 1,87 Milliarden Euro. Die Schott AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. kf

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