Roboter

Kuka in der Kunstoffindustrie

Bei Asset International in Südwales entlastet ein Roboter samt Lineareinheit und externer Drehachse die Mitarbeiter bei schweren Fräsarbeiten an Großrohren aus Kunststoff.

Der Roboter übernimmt die anstrengenden Fräsarbeiten an den überdimensionalen Kunststoffrohren. (Bild: Kuka)

Eine außergewöhnliche Anwendung – schon von den Dimensionen her – hat Kuka in Großbritannien realisiert: Der Roboter aus der KR Quantec Reihe für Traglasten bis 120 Kilogramm ist für präzise Anforderungen wie Fräs- oder Laseranwendungen konzipiert. Er bearbeitet bei Asset International die großen Kunststoff-Rohrteile mit einer speziell gefertigten Hochgeschwindigkeits-Frässpindel. Zuvor spannen die Mitarbeiter die Bauteile auf einem multifunktionalen Aufspanntisch oder auf einen großen, selbstzentrierenden, drehachsengesteuerten Tisch auf. Dank der Barrierefreiheit der Anlage kann der Roboter auf der Lineareinheit direkt an das zu bearbeitende Kunststoffrohr heranfahren und dann flexibel nach Bedarf bearbeiten. Entwickelt wurde die Lösung vom Unternehmen Eugen Riexinger aus Bad Liebenzell.

„Unsere Mitarbeiter werden dank dem Kuka 120 R2700 extra HA Roboter vom sehr anstrengenden Handarbeiten mit starken Vibrationen entlastet“, erklärt Operation Manager Graham Bennett. „Die Lösung hat dafür gesorgt, dass wir die Produktivität um mehr als 40 Prozent steigern konnten.“ Bei kürzeren Fertigungszeiten habe man die Kapazitäten um mehr als 50 Prozent erhöht. „Und das bei einer deutlich höheren Qualität und Genauigkeit“, betont er. Dank dem bedarfsgerechten und modularen Aufbau könne die Anlage jederzeit an neue Anforderungen angepasst werden.

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