Temperierwasserverteiler

Schlechtteile reduzieren

Ein Großteil der in den weltweiten Spritzgießbetrieben produzierten Schlechtteile resultiert aus Fehlern bei der Temperierung. Dieser gilt deshalb schon seit vielen Jahren ein besonderes Augenmerk der Engel Produkt- und Technologieentwicklung.

Zur K 2010 brachte der Maschinenbauer mit Flomo einen elektronischen Temperierwasserverteiler auf den Markt. Dieser ersetzt die wartungsintensiven Kühlwasserbatterien und überwacht und dokumentiert sämtliche Kühl- und Temperierkreisläufe von Spritzgießwerkzeugen. Mit der Weiterentwicklung E-Flomo lassen sich zudem der Durchfluss oder die Temperaturdifferenz automatisch regeln.

Zur K 2016 ging die Firma jetzt noch einen Schritt weiter. Der Temperierwasserverteiler und Temperiergerät verschmelzen auf Steuerungsebene zu einer Einheit. Mit Hilfe der neuen Software iQ Flow Control passt sich die Pumpendrehzahl auf Basis der ermittelten Messwerte automatisch dem aktuellen Bedarf an. Während der Temperierwasserverteiler die Prozesskonstanz erhöht und damit das Ausschussrisiko senkt, sorgt die automatische Drehzahlregelung dafür, dass für die Temperierung weniger Energie benötigt wird. Da die Pumpe nicht mehr permanent mit maximaler Leistung, sondern bedarfsabhängig arbeitet, werden zudem die beweglichen Komponenten geschont und die Temperiergeräte erreichen eine längere Standzeit.

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Die Software ermöglicht es auch, dass sich Temperierwasserverteiler und Temperiergerät als ein integriertes System bedienen lassen. Alle Temperierparameter werden zentral am Display der Spritzgießmaschine eingestellt, überwacht und protokolliert. Dabei wird der jeweils optimale Betriebspunkt der Temperiergeräte automatisch bestimmt und eingestellt. rn

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