Verschleißschutz

Das Aus für den Pralltopf

in der Schüttgutförderung kam in Gestalt eines neuen Keramik-Verschleißschutzes aus dem Hause Etec in Lohmar. Wo bislang der metallische Pralltopf zum Einsatz kam, kann nun ein neuer Kompaktkrümmer eingesetzt werden, der mit einer Alotec-Hochleistungskeramik ausgelegt wurde. Mit dem neuen Kompaktkrümmer hat das Unternehmen ein Anwendungsgebiet erschlossen, das bislang dem keramischen Verschleißschutz verschlossen war: Krümmer und enge Bogen.

Krümmer mit sehr engen Radien und mit Keramik auszukleiden, das war bislang schlichtweg nicht möglich. In Ausnahmefällen musste die Nennweite des äußeren Rohres um ein bis zwei Nennweiten größer sein als die Durchgangsnennweite. Diese Konstruktion erforderte aber den Einsatz eines Übergangsflansches. Jetzt hat Etec ein Verfahren entwickelt und zum Patent angemeldet, nach dem sich Krümmer mit Nennweiten von DN 50 bis DN 250 und Radien von 200 bis 500 Millimeter herstellen lassen. Dabei ist aufgrund des neuen Designs die Flanschnenweite gleich der Durchgangsnennweite.Dank der Keramik-Innenauskleidung sind die Krümmer hoch verschleißfest und damit erreichen sie längere Standzeiten. Damit sind sie sehr viel wirtschaftlicher als bisherige Systeme. Darüber hinaus gewährleisten sie einen sehr Material schonenden Transport der Medien und sichern stabile Förderdrücke. Die neuen Kompaktkrümmer können jederzeit 1:1 gegen bestehende Pralltöpfe ausgetauscht werden. Etec ist Komplett-Systemanbieter für Verschleißschutzlösungen. Dabei sind die Keramikfachleute in Lohmar seit Jahrzehnten vom Aluminiumoxid als bestmöglichen Basiswerkstoff überzeugt. Im Strahlverschleißtest mit Quarzsand erreicht das Aluminiumoxid bessere Werte hinsichtlich Volumenabtrag im Vergleich mit Schmelzbasalt oder -korund, Stahl, Guss oder Auftragsschweißung. ms

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