UV Punkt-Aushärtesysteme

Harte Sachen

Lichtbasierendes Aushärten ist ein Prozess, in dem ultra-violettes (UV) oder infrarotes (IR) Licht die im Material wie Epoxies oder Acryle enthaltenen Photoinitiatoren aktivieren und den Zustand von flüssig in fest ändern. Die Vorteile sind vielfältig: Bei einkomponentigen Materialien ist kein Mischen oder Messen erforderlich, das Aushärten erfolgt zum gewünschten Zeitpunkt und der Prozess ist umweltfreundlich, da keine Lösungsmittel verwendet werden.

Ein Anbieter von UV Punkt-Aushärtesystemen ist das Pforzheimer Unternehmen GLT. Deren neuestes Modell verfügt nach eigenen Angaben über „hervorragende Steuerungseigenschaften“ und eine neue 200 Watt Lampen-Technologie mit 30 W/cm² Leistung sowie „einer garantierten Lebensdauer von 2000 Stunden“. Eine „Closed-Loop“-Steuerung überwacht das Lampenlicht permanent und reguliert automatisch die gewählten Einstellungen des Anwenders. So werden die erforderlichen Leistungsebenen für jede Aushärtung gesichert und die Reproduzierbarkeit der Aushärtungen ist garantiert. Geeignet ist die Technik für den Einsatz der neuen Mehrkanal-Glasfaser-Lichtleiter des Herstellers Exfo zum Aushärten mehrerer Bereiche mit nur einer Lichtquelle. Zur Kalibrierung und Einstellung der spezifischen Strahlungsintensität des Aushärtesystems eignet sich ein Radiometer, das ebenfalls über die Pforzheimer zu beziehen ist. Das handliche Gerät ermöglicht die Kalibrierung mehrerer Aushärtesysteme mit ein und demselben Radiometer über Infrarot oder über serielle Schnittstellen.sg

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