Strahlmittel

Stahlguss als Strahlmittel

Niedrig gekohlter Stahlguss wird seit 1953 bei Würth erschmolzen. Heute wird der Stahlguss in einer modernen, computergesteuerten Mittelfrequenz-Tiegelofen-Anlage hergestellt. Das Stahlguss-Strahlmittel ,,Vera" hat einen praxisbewährten Kohlenstoffgehalt zwischen 0,14 und 0,18 Gewichtsprozent. Das Gefüge ist bainitisch/martensitisch und hat so die optimalen Voraussetzungen für Zähigkeit und Härte, die ein besonders langlebiges Strahlmittel auszeichnen.

Weshalb niedrig gekohlt? Der besondere Vorteil dieser Strahlmittel für den Anwender ist das Aufhärten des Strahlmittels beim Betrieb durch Kaltverdichtung. Innerhalb weniger Umläufe steigt die Härte um rund 10 Prozent auf 46 bis 50 HRC an. Dies bewirkt eine besonders effektive Übertragung der kinetischen Energie des Strahlkorns auf das Werkstück.

Die Härte des Korns wird durch den Kohlenstoffgehalt bestimmt. Beim niedriggekohlten Stahlguss-Strahlmittel erfolgt nach dem Granulieren eine Trocknung, die einen günstigen Anlasseffekt hat. Es bilden sich keine Risse im Korn. Hoch gekohlter Stahlguss hat einen C-Gehalt von 0,80 bis 1,20 Prozent. Die Härte des Korns wird durch die Anlasstemperatur bestimmt. Hoch gekohlte Stahlguss-Strahlmittel werden nach dem Granulieren vergütet (Normal-glühen mit anschließendem Abschreckhärten und nachfolgender Anlassbehandlung). Das Korn neigt zu Rissen, weil beim Granulieren durch den hohen Kohlenstoffgehalt ein Gefüge mit starken inneren Spannungen entsteht.

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Stahlguss-Strahlmittel gibt es viele auf dem Markt. Dieser Anbieter legt besonderen Wert auf Qualität und Kundennutzen. Mit unserer über 50-jähriger Erfahrung in der Herstellung des Stahlguss-Strahlmittels Vera bietet Würth ein optimales Produkt, welches kontinuierlich verbessert und mit innovativer Fertigungstechnik hergestellt wird.dc

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