Unterwassergranulierung

Wie Fische im Wasser

tummeln sich technische Kunststoffe wie PET, PA6, PBT bei Unterwassergranulierungen von Bruckmann und Kreyenborg. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Lieferung schlüsselfertiger Unterwassergranulierungen sowie spezieller Granulierverfahren und sieht einen Trend darin, dass Stranggranulierungen nach und nach durch die neue Technologie abgelöst werden.

Als Gründe für diese Entwicklung zählen die Experten aus Münster verfahrenstechnische Vorteile, hohe Anlagenverfügbarkeit sowie geringe Kosten auf. So könne der Einsatz von Unterwassergranulierungen die Produktivität auch bei der Verarbeitung von Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffen erhöhen. Nach eigenen Angaben erlauben die Anlagen Füllgrade von bis zu 65 Prozent, während bei herkömmlichen Stranggranulierungen Holzanteile von ca. 40 Prozent zu Strangabrissen führten. Auf diesem wachsenden Markt will das Unternehmen mit seiner Technologie auch in Zukunft punkten.

Inzwischen einen festen Bestandteil in der Herstellung und Verarbeitung von Polyethylenterephthalat hat auch das Inline-Kristallisationsverfahren Crystallcut. Granulierung und Kristallisation des Produktes werden dabei in einem Verfahrensschritt zusammengefasst. Möglich ist das durch die im Material enthaltene Eigenwärme. So kristallisiert das Produkt, ohne dass zusätzliche Energie von außen zugeführt werden muss. Damit können laut Hersteller erhebliche Energieeinsparungen realisiert werden. lg

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