Technische Kunststoffe

Bleifrei

ist die Alternative für Strahlenschutzanwendungen von GE Plastics. Der Hersteller hat eine neue Produktreihe an Thermoplasten mit hoher relativer Dichte auf den Markt gebracht. Diese Werkstoffe können Blei in vielen Anwendungsbereichen im Gesundheitswesen ersetzten, in denen ein Strahlenschutz notwendig ist. Medizinische Geräte und Anlagen, die Röntgen- und Gammastrahlung erzeugen, müssen abgeschirmt werden, um Bedienpersonal, Ärzte, Patienten und empfindliche elektronische Geräte vor Röhren- und Streustrahlung zu schützen. Die LNP Thermocomp HSG Compounds mit hoher Dichte ermöglichen einen Röntgenstrahlenschutz ohne den Einsatz von schädlichen Substanzen, während die Teile freier gestaltet und in höheren Stückzahlen im Spritzgussverfahren hergestellt werden können, was zu geringeren Herstellungskosten führt.

Aufgrund der immer strenger werdenden Vorschriften für den Einsatz von Blei suchen Hersteller neue Alternativen, um Blei zu ersetzen. So fordert z. B. die Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe (RoHS), dass Blei in den meisten Elektro- und Elektronikgeräten praktisch gar nicht mehr eingesetzt werden darf. Außerdem hat Blei einige Nachteile beim Design. Bleiummantelte Glasplatten für den Schutz vor Röntgenstrahlen müssen sehr dick sein, was die Einsatz- und Designmöglichkeiten enorm einschränkt. Daneben können Schutzvorrichtungen aus Blei Schwachstellen in der Dichtigkeit aufweisen, so dass Röntgenstrahlen durchdringen können.

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Die LNP Thermocomp Strahlenschutz-Compounds von GE haben einen gleichen Strahlenschutz wie Blei gezeigt, aber ohne Dichtigkeitseinbußen. Sie basieren auf Wolfram, einem unschädlichen HSG-Material, in Nylon 6. Die LNP Thermocomp HSG Strahlenschutz-Compounds können mit einer verbesserten Steifigkeit, Festigkeit und Schlagzähigkeit für anspruchsvolle Spritzgussanwendungen hergestellt werden.

GE Plastics arbeitet mit Thogus zusammen, einem Hersteller von kundenspezifischen Spritzgussprodukten, um neue Sorten des Thermocomp HSG-Materials zu entwickeln, die die gleiche relative Dichte wie Blei haben und zu denen auch ein flexibles Material für Sonderanwendungen zählen wird. hs

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