Optische Schichten auf Kunststoffen

Das Beschichten von Kunststoffen

ist im Allgemeinen kein Hexenwerk, heute eher Stand der Technik. Doch wer hochwertige optische Schichten auf Kunststoffe aufbringen möchte, der muss alle Register der Technologie und des Erfahrungswissens ziehen. Spezialisten für Schichten, die entspiegeln, filtern, Strahlen teilen, reflektieren, dielektrische Eigenschaften mitbringen oder ebenfalls gegen mechanische, chemische oder andere Umwelteinflüsse schützen, finden Sie in Triptis. Von dort bekommen Sie nicht nur Komponenten, sondern auch ganze optoelektronische Baugruppen. Das Bild zeigt die neue Leybold-Plasmaquelle, die das Bedampfen der Kunststoffe ermöglicht.

Bezogen auf die Beschichtbarkeit, stellen Polymere im Vergleich zu optischen Gläsern ein wesentlich komplizierteres Substratmaterial dar. Die chemische Zusammensetzung ist vielfältig. Optische Kunststoffe werden außerdem meist im Hinblick auf ihre Verarbeitbarkeit, Langzeitstabilität und bestimmte mechanische Eigenschaften optimiert. Ihr Verhalten in Bezug auf Beschichtungen muss deshalb materialspezifisch und mit fundierten Kenntnissen über das Verhalten der jeweiligen Oberflächen untersucht werden. Neben den Materialien, den jeweiligen Herstellverfahren und -parametern kann auch die Art und Dauer der Lagerung oder die Verpackung der Substrate Oberflächenzustände erzeugen, die den Beschichtungsprozess – und vor allem die Haftung der Schichten – deutlich beeinflussen. Bei der Beschichtung ist deshalb die Beherrschung und Kontrolle der gesamten Prozesskette notwendig. Das reicht vom Bauelementedesign über die Fertigung im Spritzgussverfahren, die Beschichtung bis hin zur Montage von Baugruppen, zur Lagerung, zu Verpackung und Transport sowie der notwendigen Mess- und Prüftechnik.dc

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