Laser-Bearbeitungszentren

Auf der Suche nach dem Optimum

haben die Spezialisten aus Jena ihre Laser-Bearbeitungssysteme noch einmal gründlich unter die Lupe genommen und einige sehr praxisnahe Weiterentwicklungen ans Licht gebracht. So ist jetzt die Produktlinie der Laserschneidsysteme um Portalvarianten reicher geworden. Portalsysteme bieten für viele Applikationen beim Laserschneiden Vorteile im Vergleich zum Einsatz von Industrierobotern. Diese Vorteile beziehen sich auf höhere Schnittgenauigkeiten und -geschwindigkeiten, größere Bewegungsfreiheit und erhöhte Servicefreundlichkeit. Verfügbar sind jetzt zwei unterschiedliche Portale. Bei dem einen wird die X-Y-Bewegung in der Ebene mit dem Werkstück selbst realisiert. Die Z-, Dreh- und Schwenkbewegung des Laserschneidkopfes übernimmt das Portal. Für den Fall, dass das Werkstück nicht bewegt werden soll, kommt das zweite sogenannte Gantry-Portal zum Einsatz. Hier werden alle Bewegungen des Lasers durch das Portalsystem selbst durchgeführt. Die Laserquelle ist bei beiden Portallösungen, wie bei allen Jenoptik-Laseranlagen, vom Bewegungssystem entkoppelt, so dass Laserleistungen bis zu drei Kilowatt übertragen werden können. Die damit verbundene Variabilität ist für das Bearbeiten hochfester Materialien, zum Beispiel kohlefaserverstärkte Kunststoffe, von besonderer Bedeutung.

Aus Sicht der Jenaer ist es nur ein logischer und konsequenter Schritt, die Lasersysteme zum Perforieren, Schneiden, Schweißen und Abtragen miteinander zu kombinieren. Aus diesem Ansatz heraus ist nun das erste Bearbeitungszentrum für Instrumententafeln entstanden. Es kombiniert die bekannte Lasertechnologie zum Erzeugen integrierter Sollbruchstellen für den Beifahrerairbag im Automobil mit dem Laserschneiden und Hochgeschwindigkeitsfräsen. Damit wird es möglich, neben dem Herstellen der Sollbruchstellen, in einem geschlossenen System gleichzeitig den Rand- und Konturbeschnitt der Instrumententafel vorzunehmen. Das Handling innerhalb des Systems ist durch einen Rundtakttisch realisiert, der das zu bearbeitende Werkstück vom ersten zum zweiten Bearbeitungsschritt übergibt.dc

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