Werkstoffe

Kunststoff braucht Kälte

In Spritzgießbetrieben und anderen kunststoffverarbeitenden Unternehmen wird Kälte benötigt, um Werkzeuge, Hydraulikanlagen oder Kalander zu kühlen. Die Kältetechnik gehört oft zu den größten Energieverbrauchern im Betrieb. Umso wichtiger ist es für den Anwender, den Energieverbrauch der Anlage zu reduzieren und die Betriebskosten zu senken. Wie das nachhaltig gelingen kann, zeigt L&R am Beispiel einer State of the art-Kälteanlage auf der Fakuma, die Kälte in zwei Temperaturbereichen – für die Werkzeug- und Hydraulikkühlung von Spritzgießmaschinen – erzeugt. Sie ist ausgerüstet mit einer gleitenden Vari-Kon Kondensationsdruckregelung sowie drehzahlgeregelten Kompressoren, Pumpen und Ventilatoren, die von einer elektronischen Steuerung angesteuert werden. Allein mit diesen Maßnahmen, die sich teils auch bei vorhandenen Anlagen realisieren lassen, können Kunststoffverarbeiter erhebliche Einsparpotenziale erschließen. Noch größer sind die Energiespareffekte, wenn der Anwender sich für einen zusätzlichen Freikühler entscheidet, der im Außenbereich aufgestellt wird und bei niedrigen Außentemperaturen die Umgebungskälte für die Kälteerzeugung nutzt. Ebenfalls zu prüfen ist die Möglichkeit der Wärmerückgewinnung z.B. für die Hallenbeheizung oder die Brauchwassererwärmung. Für die genannten Maßnahmen errechnet L&R bei der Angebotserstellung den Amortisationszeitraum. ms

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Grüne Stahlproduktion

Stahl soll CO2-neutral werden

Stahl gilt als der „Werkstoff des Lebens“. Ob bei Mobilität, Architektur, Maschinenbau, Möbeln, Schrauben oder Besteck – ein Leben ohne Stahl dürfte kaum vorstellbar sein. Das Problem: Die Herstellung von Stahl setzt sehr viel CO2 frei – für rund 7...

mehr...