Neue Bürowelt

Karl Späh bezieht ersten Bauabschnitt

Nach einer Bauzeit von rund 15 Monaten konnte die Karl Späh GmbH & Co. KG an ihrem Standort Scheer neben rund 1.000 Quadratmetern Produktionsfläche zusätzlich im gleichem Umfang ein modernes Büro als Wohlfühl-Arbeitswelt und Zentrum der Kommunikation in Empfang nehmen.

Themen wie Offenheit, Gesundheit, Bewegung, ökologische Nachhaltigkeit und der gesteigerte Wohlfühlfaktor der Mitarbeiter sind Ziele des Konzepts im Späh-Neubau, welches mit Vitra, der Designschmiede aus Weil am Rhein, realisiert wurde.

Die Erweiterung des ersten Bauabschnitts geht mit einem Kulturwandel und einer strategischen Neuausrichtung im Unternehmen SPÄH einher. Themen wie Offenheit, Gesundheit, Bewegung, ökologische Nachhaltigkeit und der gesteigerte Wohlfühlfaktor der Mitarbeiter sind Ziele dieses Konzepts, welches mit Vitra, der Designschmiede aus Weil am Rhein, realisiert wurde. Vitra setzt dabei innovative Produktgestaltung und weltweit erfolgreiche Büroplanungen ein, um die Qualität von Arbeitsräumen nachhaltig zu verbessern. Die Philosophie der offenen und flexiblen Arbeitsoasen überzeugte das Projektteam hier am besten. Das realisierte Bürokonzept ist ein erster Baustein der neuen Unternehmensstrategie.

Dichtungsspezialist SPÄH aus dem oberschwäbischen Scheer an der Donau schließt ersten Erweiterungsbau ab und bezieht modernste Büroräume nach neustem Standard.

Möglichkeiten für den Austausch mit Kollegen und Führungskräften, für die Arbeit im Team oder fürs konzentrierte Nachdenken, sollen die Mitarbeiter in den neuen Räumen überall finden – ob in den offenen Teambereichen, im Konzentrationsraum namens „Think Tank“, in einer Sitzecke mit Lounge-Möbeln, mehreren schallreduzierenden Besprechungssofas oder dem Freiraum, einem Kreativ- und Innovationsbereich inklusive Entspannungszone. Zusätzlich gibt es in der Mitte einen großen Stehtisch mit einer schicken Kaffeebar als Kommunikationstreffpunkt und für kurze Team-Besprechungen und Pausen. Auch die Geschäftsführung sitzt mitten zwischen den einzelnen Stabsstellen, um kurz Wege und einen schnellen Austausch zu gewährleisten.

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Flexibles Arbeiten und Kreativität werden dabei groß geschrieben. So gibt es mehrere freie Steharbeitsplätze, wo sich die Mitarbeiter im Wechsel anmelden können. Damit sich die Beschäftigten mehr bewegen und um ressourcenschonender zu arbeiten, wurden für das gesamte Großraumbüro nur ein Gemeinschaftsdrucker, ein Aktenvernichter und ein Papierkorb beschafft.                      

Um das Arbeiten in den neuen Räumen für alle optimal zu gestalten, wurden für die einzelnen Bereiche verschiedene Bürostandards festgelegt. Zum Beispiel sorgt eine „Clean-Desk-Policy“ dafür, dass sie an jedem Schreibtisch gleich loslegen können, denn jeder Mitarbeiter soll seinen Platz so verlassen, wie er ihn vorgefunden hat: leer, sauber und ohne persönliche Gegenstände. Diese können in Schließfächern und Schränken verstaut werden. Grundsätzlich nimmt man aufeinander Rücksicht, wie beispielsweise bei längeren Telefonaten, dann verlässt man seinen Arbeitsplatz, um die Gruppe nicht zu stören.

Daneben wurde auch auf die ökologische Nachhaltigkeit großen Wert gelegt. Die neuen Räume werden über eine Heiz- und Kühldecke konstant auf 22° C temperiert. Sensoren prüfen zudem, ob ein Arbeitsplatz besetzt ist und sorgen bei Bedarf für die erforderliche Helligkeit, durch automatische Steuerung des Lichts und der Außenjalousien. Ein Be- und Entlüftungssystem sorgt zudem permanent für frische Luft extra Lüften ist nicht mehr notwendig. Die erforderliche Energie, sprich Strom bzw. Wärme wird größtenteils durch die firmeneigene PV-Anlage bzw. durch die bestehende Anbindung an die benachbarte Biogasanlage zur Verfügung gestellt.

Bis Mitte 2017 wird derzeit bereits der zweite Bauabschnitt realisiert. Im Endausbau kommen bei über acht Millionen Investitionssumme rund 5.000 Quadratmeter neue Produktions-, Lager- und Büroflächen für die weitere Expansion und zur Optimierung der Abläufe für das Unternehmen hinzu. Als modernes und fortschrittliches Familienunternehmen will SPÄH den Mitarbeitern gute Arbeitsbedingungen bieten.

Die SPÄH Gruppe bietet Kompetenz in allen Belangen rund um Gummi und Kunststoff und produziert mit über 500 Mitarbeitern Dichtungen und Stanzteile aller Art aus allen mechanisch bearbeitbaren Werkstoffen. Daneben fertigt das Unternehmen auftragsbezogen Dreh-, Fräs- und Plotterteile überwiegend aus Kunststoffen, wasserstrahlgeschnittene Präzisionsteile und Sonderteile im Bereich Dichtungstechnik für sämtliche Branchen weltweit. Zum SPÄH Unternehmensverbund gehören neben dem Stammhaus in Scheer, die Karl Popp GmbH & Co. KG in Bad Bevensen, die QUADRIGA Dichtungs-GmbH in Norderstedt und die SCHIPPL Dichtungen GmbH in Welden und ein Büro in China. kf

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