Formula Student Germany

Katja Preydel,

Bestleistungen mit Polymer-Gleitlagern

Beim internationalen Konstruktionswettbewerb Formula Student Germany zählte in diesem Jahr der Leichtbau des Fahrzeuges zu einer der entscheidendsten Kriterien. 3.380 Studenten in 119 Teams aus 25 Nationen trafen sich Anfang August auf dem Hockenheimring, um ihre Rennwagen in den Kategorien Verbrennungsmotor, elektrischer Antrieb und autonomes Fahren zu testen und gegeneinander antreten zu lassen. Die Anforderungen in allen drei Kategorien sind die Gleichen: leicht, wartungsfrei und langlebig muss die Mechanik sein.

Seit Jahren setzt das Team der TU Breslau – wie viele Formula Student Teams weltweit – auf die verschleißfeste und schmiermittelfreie Gleitlagertechnik von igus. © Igus

Dabei vertrauen viele Studenten-Teams auf die leichte, schmiermittel- und wartungsfreie Gleitlagertechnik von igus. Die iglidur Tribo-Polymere werden in Pedalerie, Lenkung oder auch im Kettentrieb eingesetzt und bringen die Sportwagen schnell und mit Leichtigkeit ins Ziel.

Tribo-Polymere verbessern die Technik

Wartungsfreie igubal Gelenklager aus Tribo-Polymeren finden sich beispielsweise in der Aufhängung der Fahrzeuge. © igus

Im Steuersystem des PWR Racing Teams der TU Breslau kommen schmiermittel- und wartungsfreien Gleitlager aus dem Tribo-Polymer iglidur X zum Einsatz. Diese ersetzen schwere und große Metalllager, für die ein spezielles Montagewerkzeug benötigt wurde. Selbst hohen mechanischen Belastungen sowie Feuchtigkeit halten die korrosionsfreien Gleitlager stand. Doch nicht nur im Steuersystem, auch in der Aufhängung setzen die jungen Konstrukteure auf die iglidur Gleitlager sowie die selbsteinstellenden igubal Gelenklager.

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Schnell gedruckt, schnell ins Ziel

Das Team der Hochschule Weingarten wählte in diesem Jahr einen umgebauten Motorradmotor PC40-Vierzylinder für ihren Rennboliden. Mit 86 PS und vergrößertem Hubraum offenbarten sich dem Team allerdings Platzprobleme: Um den Motor unterzukriegen, experimentierten sie mit Sonderbauteilen wie Kunststoffritzel als Kettenspanner im Kettentrieb. Daraufhin folgte das Problem der langen Lieferzeit der Teile. Auf der Suche nach einer passenden Lösung wurden die Ingenieure schließlich bei igus fündig: Kostengünstige, verschleißarme Zahnritzel aus dem SLS-Drucker. Nach einer einfachen Konfiguration wurden die Ritzel aus dem Hochleistungskunststoff iglidur I6 gedruckt und in weniger als 72 Stunden bereitgestellt.

Kompakte Lösungen für kleinen Bauraum

Auch das Team des Karlsruhe Institute of Technology suchte nach einer kompakten Lösung für ihre Pedalbox. „Da die Pedalbox auf einem extrem kleinen Raum gebaut werden muss, sich aber die Bauteile gegeneinander verdrehen, brauchten wir eine platzsparende Lösung,“ erklärt Hannah Decker, aus dem Fahrwerk-Bereich des KA-Raceing Teams. „Dies konnten wir durch die iglidur Gleitlager erreichen.“ Doch die Lager finden sich nicht nur in der Pedalbox, auch in der Lagerung des Bremspedales und des Gaspedales sowie bei der Sensoranbindung des Bremspedals kommen die verschleißfesten Lager zum Einsatz.

young engineers support fördert innovative Projekte

Neben diesen drei Teams sponsert der young engineers support (yes) des Unternehmens zahlreiche Formula Student Teams weltweit. igus möchte mit seiner Hochschulinitiative Schüler, Studenten und Dozenten mit kostenlosen Mustern, Sponsoring sowie bei der Entwicklung innovativer Projekte unterstützen. Mehr Informationen über den Hochschulsupport des Unternehmens erfahren Sie unter http://www.igus.de/yes

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