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SchweißstromquelleFronius: Bessere Qualität dank zweiter Generation des „kalten Lichtbogens“

Schweißstromquelle: Fronius: Bessere Qualität dank zweiter Generation des „kalten Lichtbogens“

Fronius hat den Cold-Metal-Transfer-Schweißprozess jüngst auf die modernste Schweißstromquelle des Unternehmens, die TPS/i, gebracht. Mit der zweiten Generation des „kalten Lichtbogens“ lässt sich in vielen Anwendungen mit bisher nicht erreichter Qualität, Einfachheit und Prozesssicherheit robotergestützt schweißen.

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SchweißzentrierstifteNie gedacht

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Schweißzentrierstifte: Nie gedacht

hätte der CeramTec-Kunde Stadco, dass Keramik so stabil ist. Der Automobilzulieferer aus Saarlouis sieht daher in der bisherigen Kooperation ein für die Zukunft weiter ausbaufähiges Erfolgsmodell. Als den Schweißern bei Stadco mitgeteilt wurde, dass ihre bisherigen Schweißzentrierstifte aus Stahl durch keramische ersetzt werden sollen, waren sie mehr als skeptisch. Jeder hatte sofort einen zerspringenden Porzellanteller vor Augen und so konnte sich niemand vorstellen, dass Keramik als Werkstoff dem altbekannten Stahl überlegen sein könnte. Immerhin werden beim Buckelschweißen im Karosseriebau Temperaturen bis zu 800 Grad Celsius erreicht. Die Schweißzentrierstifte sorgen dabei für die Passgenauigkeit von Blechen und Muttern, die zusammengeschweißt werden. Die Umstellung von Stahlstiften auf Keramikstifte erforderte keinen großen Aufwand. Lediglich der Strom, der durch das Kupfer fließt, musste reduziert werden. Den 30 bis 40 Kilo Ampère sind die handelsüblichen Zentrierstifte aus Zirkonoxid trotzdem nicht gewachsen - spätestens, wenn die erforderlichen 800 Grad Celsius erreicht sind, kommt es zum Verschleiß dieser Keramik. Nur die CeramTec-Zentrierstifte aus dem für dieses Anwendungsfeld entwickelten Werkstoff Siliziumnitrid SL200B können hier den Arbeitsbedingungen trotzen und mit ihrer hohen Beständigkeit überzeugen. Mittlerweile währt die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen drei Jahre und Jürgen Persch, in der Abteilung Instandhaltung bei Stadco für das Schweißen zuständig, ist begeistert von der Qualität der Schweißzentrierstifte: "Allein die Standzeit der Keramikstifte ist um ein Vielfaches höher, wir sparen den häufigen Austausch und somit natürlich auch Kosten." In der Tat mussten die früheren Stahlstifte mehrmals pro Tag gewechselt werden, weil Verschleiß und anhaftende Schlacke sie unbrauchbar gemacht haben. Die Keramikstifte werden, wenn überhaupt, einmal im Monat ausgetauscht. Und dieser Austausch ist auch nur notwendig, wenn der Stift durch mechanischen Einfluss abgebrochen ist. "Damit ist unser gesamter Fertigungsprozess viel stabiler und kostengünstiger geworden. Ich hätte nie gedacht, dass Keramik so stabil ist. Die Festigkeit ist wirklich verblüffend", fährt Persch fort. "Ich schweiße seit zehn Jahren. In dieser Zeit hat sich so einiges verändert. Aber eine der größten Verbesserungen ist die Entwicklung dieser Keramikstifte." So wie ihm ging es auch seinen Kollegen, die ihre anfängliche Skepsis schnell überwunden und sogar noch Verbesserungsvorschläge gemacht haben. Anfangs wurden die Stifte durch ein Gewinde an der Maschine befestigt. Im täglichen Arbeitsprozess hat sich jedoch gezeigt, dass ein einfacher Steckmechanismus ebenso gut funktioniert und zusätzlich noch die Produktionskosten der Schweißzentrierstifte reduziert. Stadco bestellt mittlerweile regelmäßig Schweißzentrierstifte bei den Plochinger Keramikspezialisten. 350 Mitarbeiter verarbeiten in drei Schichten rund um die Uhr die vorgeformten Blechteile. Wenn man bedenkt, dass täglich 120.000 einzelne Karosserieteile für 2.000 Autos eines amerikanischen Herstellers die Fabrikhalle verlassen, zeigt sich, wie außergewöhnlich hoch die gelieferte Qualität der Schweißzentrierstifte der CeramTec AG tatsächlich ist. lg

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