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SchweißstromquelleFronius: Bessere Qualität dank zweiter Generation des „kalten Lichtbogens“

Schweißstromquelle: Fronius: Bessere Qualität dank zweiter Generation des „kalten Lichtbogens“

Fronius hat den Cold-Metal-Transfer-Schweißprozess jüngst auf die modernste Schweißstromquelle des Unternehmens, die TPS/i, gebracht. Mit der zweiten Generation des „kalten Lichtbogens“ lässt sich in vielen Anwendungen mit bisher nicht erreichter Qualität, Einfachheit und Prozesssicherheit robotergestützt schweißen.

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Integriertes WerkzeugEin Werkzeug-Multitalent

zeigte das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) auf der letzten Euroblech. Mit dieser Technik zum Bolzenschweißen in Umformwerkzeugen werden erstmals drei Arbeitsvorgänge zu einem einzigen Prozess kombiniert: Das Lochen, das Schweißen und das Trennen erfolgen also in nur noch einem Werkzeug.

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Integriertes Werkzeug: Ein Werkzeug-Multitalent

Bislang werden Blechbauteile häufig mit so genannten Folgeverbundwerkzeugen gefertigt. Das Anschweißen von Normteilen erfolgt dabei in nachgelagerten Schritten; eine aufwändige Handhabung der Blechteile ist dadurch erforderlich.

Die am Institut für Integrierte Produktion entwickelte Technologie hingegen erlaubt die Integration der einzelnen Funktionen. Die Prozesskette lässt sich dadurch ganz erheblich verkürzen. Außer technischen Vorteilen verspricht die Technologie mehr Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung von Bauteilen. Übrigens: Bereits zu Beginn des Jahres wurde das Projekt Integration und Überwachung des Schweißens von Normteilen in Blech-Verbundwerkzeuge von der Europäischen Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e. V. mit dem EFB-Projektpreis 2010 ausgezeichnet.

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Das gemeinnützige Institut für Integrierte Produktion Hannover ist 1988 aus der Leibniz Universität Hannover heraus entstanden und seitdem als Forschungs- und Entwicklungsdienstleister auf dem Gebiet der Produktionstechnik tätig. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen aus der Industrie und Forschungsvereinigungen.

Die Arbeitsschwerpunkte des Unternehmens sind die Forschung und Entwicklung, die Beratung und Qualifizierung in den Bereichen Prozesstechnik, die Produktionsautomatisierung sowie das Thema Produktions- und Logistiknetzwerke. Das IPH hat seinen Sitz im Wissenschaftspark Marienwerder im Nordwesten von Hannover und beschäftigt aktuell 72 Mitarbeiter, davon 29 Projektingenieure. ms

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