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SchweißstromquelleFronius: Bessere Qualität dank zweiter Generation des „kalten Lichtbogens“

Schweißstromquelle: Fronius: Bessere Qualität dank zweiter Generation des „kalten Lichtbogens“

Fronius hat den Cold-Metal-Transfer-Schweißprozess jüngst auf die modernste Schweißstromquelle des Unternehmens, die TPS/i, gebracht. Mit der zweiten Generation des „kalten Lichtbogens“ lässt sich in vielen Anwendungen mit bisher nicht erreichter Qualität, Einfachheit und Prozesssicherheit robotergestützt schweißen.

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Flexible Verpackungen, PlanungstafelnAuch im digitalen Zeitalter

setzen viele Firmen auf Plantafelsysteme, um die Abarbeitung ihrer Aufträge zu managen. So auch Amcor Flexibles – Entwickler, Produzent und Vermarkter von flexiblen Verpackungen. Der internationale Konzern fertigt hierzulande flexible Verpackungslösungen für den Lebensmittel- und Non-Food-Bereich. Um alle Kundenwünsche erfüllen zu können, verfügt das Unternehmen über ein weites Spektrum an Maschinen. Pro Jahr werden im Drei-Schicht-Betrieb rund 2000 Aufträge abgewickelt. Damit es nicht zu Terminkollisionen kommt, ist vorausschauende Planung erforderlich. Verantwortlich dafür ist in Hochheim Hubert Becht. Ein wesentliches Hilfsmittel seiner Arbeit ist eine vier Meter lange Plantafel zur Arbeitsvorbereitung.

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Verbindungstechnik  (VT): Auch im digitalen Zeitalter

Becht hält nichts von rein EDV-gestützter Produktionsplanung: „Wir setzen derzeit die dritte Produktionsplanungssoftware seit Anfang der 80er Jahre ein. Alle haben versprochen, dass keine Plantafel mehr benötigt wird. Für mich stimmt das nicht. So sehen wir zum Beispiel nur an der AV-Plantafel Sonderfälle wie fehlendes Material oder Auslastungslücken sofort.“ Die Plantafel stammt vom Würzburger Visualisierungs- und Organisationsmittel-Spezialisten Weigang. Die flexiblen, selbst klemmenden Bahnen nehmen Einzelbelege sowie Belegpakete auf. Im Fall Amcor handelt es sich um Ausdrucke der im Produktionsplanungsprogramm vorbereiteten Aufträge.

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Links im Bezeichnungsteil sind die Produktionsmaschinen aufgeführt. Nach rechts in der Längsachse ist die Tafelfläche in Arbeitstage (24-Stunden-Einteilung) gegliedert. Generell plant Hubert Becht vom gewünschten Liefertermin aus rückwärts. Die in der Plantafel geführten Plankarten enthalten allerlei Infos. So bilden die Belege über Farbstreifen ab, ob die Aufträge im Ein-, Zwei- oder Drei-Schicht-Betrieb abgearbeitet werden. Und je mehr von der Karte sichtbar ist, desto größer der Auftrag. Zudem enthalten die Karten Spezifikation wie die einzusetzenden Materialen oder Maschinen. Die Produktionsplanungssoftware schlägt dem Planer vor, auf welcher Maschine, zu welchem Zeitpunkt und zu welchem Endtermin ein Auftrag am besten zu bearbeiten ist. Bei der Zuordnung der Maschine an der Plantafel hat der Planer allerdings meist verschiedene Wahlmöglichkeiten, da mehrere Maschinen für den gleichen Fertigungsschritt zur Verfügung stehen.

Neben einer möglichst umfassenden Auslastung ist die Minimierung von Rüstzeiten ein weiteres Ziel der Produktionsplanung. Denn Rüstzeit ist wirtschaftlich gesehen verlorene Zeit. „Mit der Plantafel kann ich Aufträge zusammenziehen, die von der Maschinenkonfiguration her zusammen passen. So kann ich Zeit einsparen, mit der ich an anderer Stelle wieder disponieren kann“, erklärt Planer Becht. Für immer wiederkehrende Aufträge reserviert der Planer Termine im Voraus. In die verbleibende Zeit werden kleinere Aufträge hinein geplant. Die Tafel bietet einen Vorblick auf die kommenden zehn Wochen.

Neben dem planerischen Weitblick ist für Becht die Zuverlässigkeit der Plantafel ein Vorteil gegenüber einer rein digitalen Lösung: „Die Plantafel ist unabhängig von Serverabstürzen. Auf den Planungskarten sind alle benötigten Infos abgebildet, die für die geordnete Abwicklung der Aufträge nötig sind. So bleibt die Produktion auch im Notfall nicht stehen.“ Wohl wahr. ms

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