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SchweißstromquelleFronius: Bessere Qualität dank zweiter Generation des „kalten Lichtbogens“

Schweißstromquelle: Fronius: Bessere Qualität dank zweiter Generation des „kalten Lichtbogens“

Fronius hat den Cold-Metal-Transfer-Schweißprozess jüngst auf die modernste Schweißstromquelle des Unternehmens, die TPS/i, gebracht. Mit der zweiten Generation des „kalten Lichtbogens“ lässt sich in vielen Anwendungen mit bisher nicht erreichter Qualität, Einfachheit und Prozesssicherheit robotergestützt schweißen.

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AbluftreinigungDie katalytische Oxydation

als Verfahren zur Reinigung schadstoffbelasteter Abluft gewinnt an Bedeutung. Gerade vor dem Hintergrund verschärfter Umweltschutzauflagen durch TA-Luft oder BlmSchV, die schadstoffemmitierende Unternehmen unter Handlungszwang setzen, spielen regenerative Systeme zur Abluftreinigung eine immer größere Rolle.

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Jenoptik Katasorb entwickelte deshalb ein System, mit dem sich organisch belastete, lösungsmittel- und säurehaltige Abluft ohne den Anfall von Sondermüll reinigen lässt. Das Besondere daran ist der „Einsatz eines katalytischen Reaktors, in dem, im Gegensatz zu Aktivkohlesystemen, die Schadstoffe der Abluft verbrannt werden und der Katalysator danach wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht“, erläutern die Experten von Jenoptik Katasorb. Weiter heißt es, dass die Abluft – abhängig von der Schadstoffkonzentration – direkt der katalytischen Oxydation im Reaktor zugeführt werden kann. Weist die Abluft nur geringe Schadstoffkonzentrationen auf, werden dem eigentlichen Katalysatorprozess sogenannte Sammler vorgeschaltet, die die Schadstoffe der Abluft aufnehmen, aufkonzentrieren und erst dann der katalytischen Verbrennung zuführen. Durch den Einsatz von zwei parallel betriebenen Sammlern wird eine kontinuierlicher Abluftreinigung gewährleistet, die für einen Volumenstrom von bis zu 6000 m³/h ausgelegt ist.

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Laut Jenoptik wurde das System für die Beseitigung von organischen, lösungsmittelhaltigen und säurehaltigen Schadstoffen in der Abluft entwickelt. Sie entstehen beispielsweise beim Umgang mit Klebern, Kitten, Harzen und Lacken sowie bei Laserprozessen in der Kunststoff- und Holzverarbeitung. Eingesetzt wird die Anlage bereits in den Lasersystemen zur Kunststoffbearbeitung des Mutterunternehmens. Inzwischen zeigen aber auch andere Branchen Interesse an der Katasorb-Methode. Ein großer Wagonbauer setzt sie beispielsweise für die Reinigung der lösungsmittelhaltigen Abluft beim Lackierprozess ein.

Im Gegensatz zu Aktivkohlesystemen liegen die Investkosten für eine Katasorb-Anlage von Jenoptik etwas höher. „Nach den bisherigen Erfahrungen hat sich diese Investition durch die geringeren Prozesskosten aber nach etwa zwei Jahren armortisiert“, hört man aus Jena.ms

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