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Linearführung für SchweißanlageVerminderte Haftung

Schweißtechnik

Die Schweißtechnik ist ein kritischer Anwendungsbereich von Antriebs- und Führungskomponenten, weil die nicht zu vermeidenden Schweißspritzer an den Komponenten anhaften und zu verringerter Lebensdauer führen.

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EuroblechEinstieg in das Laserschweißen

Auf der Euroblech zeigt Trumpf seine Roboterschweißzelle TruLaser Robot 5020 mit zahlreichen Neuerungen, die den Einstieg in das Laserschweißen noch leichter machen und die Produktivität bei Kunden mit großen Stückzahlen erheblich steigern.

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Euroblech: Einstieg in das Laserschweißen

Wer vom konventionellen Schweißen auf das Laserschweißen umsteigt, für den ist zumeist die Spannvorrichtung eine Herausforderung. Sie musste bislang für jedes Bauteil extra angefertigt werden. Gerade bei kleinen Losgrößen und im Prototypenbau bedeutet dies einen gewissen Aufwand. Trumpf schafft hier nun Abhilfe. Das zur Euroblech erstmals erhältliche modulare Spannsystem ist eine flexible Lösung, um Bauteile unterschiedlicher Größe und Form, vom einfachen Blechteil bis hin zum gebogenen Profil, mit einer einzigen Vorrichtung für das Laserschweißen zu spannen. Mit nur wenigen Handgriffen lässt sich die Vorrichtung auf das zu bearbeitende Werkstück anpassen und der Laserschweißprozess kann beginnen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um Wärmeleitschweißnähte oder Tiefschweißnähte, um Längsnähte oder Eckverbindungen handelt.

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Ist das Bauteil festgelegt und die Spannvorrichtung eingerichtet, ist ein produktiver Herstellungsprozess gefragt. Bereits das Standard-Modell der TruLaser Robot 5020 mit manuellem Drehtisch ermöglicht eine hohe Produktivität. Das neue Modell mit automatischem Rotationswechsler mit Wendeachsen erhöht sie noch weiter und ermöglicht eine zügige Rund-um-die Uhr-Bearbeitung hoher Stückzahlen. Der Roboter in der TruLaser Robot schweißt das fertig gespannte Teil. Die Bewegungen der Wendeachsen sind genau auf den Roboter abgestimmt, dies garantiert die höchstmögliche Produktivität bei der Bearbeitung. Während des Fügeprozesses im Innern der Zelle kann der Bediener auf der außen liegenden Seite des gut zugänglichen Wechslers die nächsten Bauteile rüsten. Die Nebenzeiten reduzieren sich somit auf ein Minimum. Solange der Bediener neue Bauteile vorbereitet, ist er durch ein umfangreiches Lichtschrankensystem geschützt. Erst wenn der Trittschutzsensor im Drehbereich des Wenders kein Hindernis mehr erkennt, wird der Rotationswechsler gedreht. Je nach Bauteilgröße können gleich mehrere Bauteile in einem Prozessschritt gefügt werden. Die Traglast des Wechslers beträgt 750 Kilogramm pro Seite. Über die vordefinierten Schnittstellen an den Wendeachsen sind auch individualisierte Lösungen für die Bauteilvorrichtungen am Rotationswechsler möglich. kf

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