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Laserstrahlschweißen

SchweißroboterZwei neue Roboteranlagen sichern effiziente Fertigung

Schweißroboter: Zwei neue Roboteranlagen sichern effiziente Fertigung

Verschmelzen Werkstück-Positionierer, Roboter und Roboter-Positionierer zu einer Einheit, spricht man bei Carl Cloos vom „Qirox All-in-one-System“. Der kompakte Schweißroboter sitzt geduldig in seiner orange-blauen Zelle, bis er sich neues Futter zum ungestörten Schweißen holen kann.

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LaserstrahlschweißenGrüne Welle

Der Laser- und Lasersystemhersteller Trumpf entwickelt gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie im öffentlich geförderten Verbundprojekt „Pro Las Ku“ eine neue Laserstrahlquelle mit grüner Wellenlänge. Pro Las Ku steht für die „Steigerung der Prozesseffizienz und der Schweißnahtqualität beim Laserstrahlschweißen von Kupferstoffen durch innovative Systemtechnik“.

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Laserstrahlschweißen

Heute setzt die Industrie hauptsächlich Infrarotlaser zum Kupferschweißen ein. Doch zu den Werkstoffeigenschaften von Kupfer gehört die hochreflektierende Eigenschaft bei 1.000 nm Wellenlänge (IR) sowie die hohe Wärmeleitfähigkeit. Dies führt im Vergleich zu anderen Werkstoffen zu einer starken Reflektion des Laserstrahls und damit einem hohen Energieverlust. Zudem können beim Tiefschweißen viele Spritzer entstehen. Bei Verwendung eines Infrarotlasers bringt dies Herausforderungen mit sich bezüglich Nahtqualität und Energieeffizienz. Im Gegensatz dazu absorbiert Kupfer die grüne Wellenlänge (~500 nm) deutlich besser. Grüne Laser bieten deshalb die Grundlage für ein energieeffizienteres und qualitativ hochwertigeres Kupferschweißen, unabhängig von der Beschaffenheit der Materialoberfläche. Zudem entstehen im Prozess deutlich weniger Spritzer. Das Forschungsprojekt Pro Las Ku ist Teil der Initiative „Effiziente Hochleistungs-Laserstrahlquellen (Effi LAS)“. Diese befasst sich mit Innovationen für leistungsfähigere sowie energie- und kosteneffizientere Lasersysteme. Seit 2016 arbeitet Trumpf im Projekt Pro Las Ku mit Siemens, Temic Automotive Electric Motors und dem Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften der TU München zusammen. ee

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