Bohr- und Sägeanlage

Sägen und Bohren im Takt

Kaum ein Verkehrsteilnehmer macht sich Gedanken, wie der Asphalt unter seine Schuhsohlen bzw. Räder kommt. Maßgeblichen Anteil daran haben dabei aber ganz sicher die Maschinen der Ammann Asphalt GmbH. Lesen Sie, wie das Unternehmen die Vorfertigungsabteilung mithilfe einer neuen Kaltenbach Bohr-/Sägeanlage optimierte.

Die Vorfertigungsabteilung in ihrer Gesamtheit zu optimieren war daher eine Zielsetzung im Unternehmen; die Kostenminimierung in der Fertigung und die Beschleunigung des Produktionsdurchsatzes dabei entscheidende Eckpunkte. So ging es bei der Neuanschaffung einer automatischen Säge- und Bohranlage auch darum, neueste Technik in einen bestehenden Prozess zu integrieren und gleichzeitig die Fertigungsabläufe weiter zu verfeinern, um ein hohes Maß an Flexibilität zu erreichen.

Am Standort der global tätigen Ammann Gruppe in Alfeld werden Asphaltherstellungs- und mischanlagen gefertigt, die in die gesamte Welt verschifft werden. Das Produktprogramm reicht von der stationären Anlage, ausgelegt für eine Produktion von mehreren hundert Tonnen pro Stunde, bis hin zu kleineren mobilen Anlagen. Kein Wunder also, dass das Unternehmen zu den weltweit führenden Herstellern zählt.

Kaltenbach Sägemaschine

Die Asphalt-Mischanlagen zeichnen sich nicht nur durch ihre Größendimensionen aus, die normalerweise den Transport per Schiff verlangen, sie erfordern auch jede Menge bearbeitete Komponenten aus Blech und Stahl. Rund 400 Mitarbeiter in Alfeld sind daher tagtäglich im Einsatz, um die weltweite Nachfrage zu befriedigen. Einen wichtigen Part in diesem Zusammenhang nimmt die Vorfertigungsabteilung am Standort ein. Schließlich müssen hunderte von Profilen vorbereitet und vorgefertigt werden. Im Konkreten bedeutet dies, dass Bohren, Sägen und ähnliche Teilbearbeitungsschritte umgesetzt werden müssen – hochpräzise und wirtschaftlich optimal.

Prozessoptimierung dank Automatisierung

Die Vorfertigungsabteilung in ihrer Gesamtheit zu optimieren war daher eine Zielsetzung im Unternehmen; die Kostenminimierung in der Fertigung und die Beschleunigung des Produktionsdurchsatzes dabei entscheidende Eckpunkte. So ging es bei der Neuanschaffung einer automatischen Säge- und Bohranlage auch darum, neueste Technik in einen bestehenden Prozess zu integrieren und gleichzeitig die Fertigungsabläufe weiter zu verfeinern, um ein hohes Maß an Flexibilität zu erreichen.

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Die Steigerung des Automatisierungsgrades in der Fertigung entlastet nicht nur die Mitarbeiter in ihren handwerklichen Tätigkeiten, sie schafft zudem ein höheres Maß an Sicherheit und wiederholbarer Präzision. Insbesondere dort, wo Teile in höheren Stückzahlen und Wiederholung gefertigt werden müssen, zeigen sich die Vorteile deutlich. Geht es um das Sägen und Bohren von Profilen, so werden entsprechende Bearbeitungsmaschinen zum entscheidenden Stellhebel im harten Wettbewerbsumfeld.

Metallbearbeitung par excellence

Auf der Lieferantenliste ganz oben für die neue Säge-/Bohranlage stand Kaltenbach, das Unternehmen aus Lörrach, das sich als internationaler Hersteller von Metallbearbeitungsmaschinen bereits als Zulieferer für das Unternehmen einen Namen gemacht hatte. So ist bei Ammann beispielsweise noch eine Kaltenbach-Kreissäge aus dem Jahre 1963 im Einsatz, die fester Bestandteil der Produktionsarbeit ist. Dieser Ausweis an Verlässlichkeit und Langlebigkeit versteht man im Unternehmen als Verpflichtung und Garant für weitere Investionen aus dem Hause Kaltenbach.

Aufgrund der baulichen Vorgaben im Unternehmen hat man sich dann bei der der neuen Anlage für eine Variante aus der Bandsäge KBS 750, der Profilbohrmaschine KDM 615 und dem Messwagen M152 GG entschieden, die aufgrund der kompakten Bauweise insbesondere bei engen Platzverhältnissen punktet.

Die Bandsäge KBS 750 mit Gehrungseinrichtung für leichten bis mittleren Stahl ist besonders ökonomisch. Ein leistungsstarker Motor sorgt für eine hohe Schnittleistung. Besonders effizientes Arbeiten wird durch die vollautomatische Steuerung und Schnittregulierung möglich. Die Schnittwinkeleinstellung erfolgt NC-gesteuert und die guten Bandstandzeiten sowie die optimale Schnittqualität durch Schrägstellung des Sägebandes sorgen für wirtschaftliche Vorteile. Bei Ammann hat man sich zusätzlich für einen sog. Abweiser entschieden, der bei der Verarbeitung vieler Gradschnitt-Teile durch automatisches Aufschieben keines manuellen Eingriffes mehr bedarf. Dank des modernen Stahlbau-Software-Paket PROFILINE ist die Maschinenbedienung schnell und einfach durch die Mitarbeiter zu bewerkstelligen.

Sägen und Bohren im abgestimmten Takt

Der Blick auf die Kaltenbach KDM 615, die Hochleistungsbohrmaschine, zeigt, dass sie der ideale Partner für die Bandsäge ist, mit der sie im Takt arbeitet. Die Maschine verfügt über drei vollautomatische Werkzeugwechsler mit jeweils fünf Werkzeugen. Eine spielfreie Aufnahme für HSS-, Hartmetall- und Vollmetallbohrern sorgt dabei für höchste Präzision und maximale Drehmomentübertragung. Die Maschinenbedienung erfolgt intuitiv über ein modernes Stahlbau-Software-Paket, das rationelles Bohren, Körnen und Ansenken ermöglicht. Alles Punkte, die in der täglichen Anforderung bei Ammann dringend gebraucht werden. Besonders nutzbringend für die Bearbeitung bei Ammann und damit entscheidungsrelevant bei der Auswahl des Aggregats war die Funktion der Materialmarkierung, bei dem ein spezielles High-Speed-Contour-Marking-Werkzeug eingesetzt wird. Dabei bringt das Fräswerkzeug Hinweise oder Anzeichnungen auf das zu bearbeitenden Material auf, die die weiteren Bearbeitungsprozesse wesentlich erleichtern und vereinfachen. Beispielsweise das spätere Anschweißen von Teilen an einen Stahlträger. Die Datenübertragung erfolgt dabei schnell und sicher via CNC-Technik.

Die Säge-/Bohrmaschine arbeitet im Verbund mit dem schiebenden Messwagen mit zwei Greiferzangen M 152 GG. Ideal, wenn es um Präzision geht. Einmal genommene Messwerte können im weiteren Verlauf nicht mehr verändert werden. Somit sinkt die Fehlerquote entscheidend ab, die früher durch zusätzliche Messungen per Hand entstehen konnten.

Ralf Knopf, Betriebsleiter bei Ammann in Alfeld.

Für Ralf Knopf, Betriebsleiter bei Ammann in Alfeld, haben sich die Erwartungen in Bezug auf die Neuanschaffung erfüllt: „Wir registrieren bereits heute, dass durch die neue Säge-/Bohranlage von Kaltenbach unsere Fertigung 10% schneller läuft und dass wir auch bei der Kosteneinsparung die 10-Prozent-Marke erreicht haben. Zudem konnten wir einen schönen Nebeneffekt feststellen. Bedingt durch die wirklich einfach Bedienung und das gefällige Design der Kaltenbach-Maschinen hat sich die Attraktivität unserer Arbeitsplätze in der Vorfertigung gesteigert. Die Mitarbeiter sind begeistert und achten ganz selbständig besonders gut auf die hochmodernen Maschinen.“ kf

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