Live-Demo auf der Blechexpo

Wasserstrahlschneiden und Wasser aufbereiten

Mit der Live-Demonstration seines 3D-Schneidkopfes STM3D/68 (Bild) und des neuen sogenannten One Clean Systems für das Recycling von Rein- und Abrasivwasser präsentierten der österreichische Wasserstrahlspezialist STM und sein deutscher Systempartner Maximator Jet auf der Blechexpo zukunftsfähige Lösungen für effizientes Wasserstrahlschneiden.

Mit dem 3D-Schneidkopf können zahllose Produktionsprozesse deutlich verschlankt und besser verzahnt werden.

Mit dem 3D-Schneidkopf können zahllose Produktionsprozesse deutlich verschlankt und besser verzahnt werden. Denn der 3D-Schneidkopf macht im 3D-Bereich sowohl Reinwasser- als auch Abrasivschneiden sowie kombiniertes paralleles 2D- und 3D-Schneiden und die Integration von 6-Achs-Robotern über eine einheitliche Schnittstelle möglich. Besonders an der Konstruktion ist ein an der Frontseite der Maschinenbrücke montiertes 2-Achsen-Drehgelenk, das eine Schwenkbewegung in alle Richtungen erlaubt und damit sämtliche 5-Achs-Schneidaufgaben möglich macht. Der Schneidkopf dreht sehr schnell durch den Tool Center Point, dadurch sind keine Ausgleichsbewegungen bei Winkelveränderungen mehr nötig, und Schnitte mit Reinwasser und Abrasiv werden deutlich beschleunigt. Und das bei einer 5-Achs-Kinematik, die einen Fasenschnitt und damit erhöhte Präzision an der Schnittkante möglich macht. Schneidventile, Fokus, Mischkammer und Wasserdüsen sind gleichermaßen für 2- und 3D-Fertigung geeignet. Er lässt sich zudem leicht und mit Standardersatzteilen für 3D- und 2D-Schneiden warten.

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One Clean ist ein neuartiges Modulsystem, das je nach Anforderung Wasser und Abrasiv aufarbeitet. De facto regelt es die Wasserreinigung, -aufbereitung, -kreislaufführung und das Abrasivrecycling direkt aus dem Schneidbecken voll automatisch. Letzteres macht 50 % des Materials wiederverwendbar und trägt damit entscheidend dazu bei, den größten variablen Kostenfaktor beim Abrasivschneiden zu minimieren. Das Nachrüsten ist ebenfalls kein Problem. ee

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Editorial

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