WIG-Schweißgerät

Beliebte Katze

Bei mittlerweile über 40.000 Anwendern ist das WIG-Schweißgerät Tiger aus dem Hause Rehm inzwischen im Einsatz. Das zeugt durchaus von einem gehörig Maß an Beliebtheit. Ein Grund dafür dürfte die Vielseitigkeit sein, denn das Gerät eignet sich für Baustellen, Werkstätten, für schwer zugängliche Reparaturschweißungen sowie für unterschiedliche Werkstoffe (Stahl, Aluminium, Kupfer, Chrom, Nickel) und Blechdicken (von 0,2 bis 6 mm).

Wie sein Namensvetter aus der Tierwelt ist der WIG-Inverter außerdem stark und schnell: Mit einer Eingangsspannung von 230 V kann er an jede Steckdose angeschlossen werden und ist dann sofort betriebsbereit. Beim Elektrodenschweißen macht er selbst bei widrigen Bedingungen im Außeneinsatz eine gute Figur. Die Gefahr, dass hierbei die Netzsicherung ausgelöst wird, besteht dank Sicherungs-Hold-Funktion nicht: Sie überwacht die Stromaufnahme und passt den Ausgangsstrom an. Entsteht beim Elektrodenschweißen ein permanenter Kurzschluss, so setzt die Anti-Stick-Funktion ein, die den Strom auf circa 35 A begrenzt. Für anspruchsvolle Einsätze können fernregelbare Brenner mit flexiblem Schlauchpaket, Lederschutz und Poti angeschlossen werden.

Die Prozessorsteuerung reguliert die Zündenergie automatisch. „So entsteht sofort ein stabiler Lichtbogen, sodass sogar beim Schweißen dünner Bleche keine Beschädigungen am Nahtanfang entstehen“, sagt der Hersteller. Die Zweistromfunktion mit integriertem Hochfrequenz-Pulsen konzentriert den Lichtbogen und bewirkt einen tieferen Einbrand. Mit Pulsfrequenzen von 50 Hz bis 500 Hz werden selbst kritische Schweißaufgaben sauber erledigt. Für ein gut beherrschbares Schweißbad sorgt das Dual Wave-Verfahren vom Tiger AC/DC. Die Spezialfunktion liefert auch in kniffeligen Fällen (z. B. dick auf dünn) hochwertige Schweißnähte.

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Mit Hilfe der patentierten Frequenzautomatik wird die Frequenz beim Wechselstromschweißen automatisch an die Stromstärke angepasst. Sie reduziert die Elektrodenbelastung bei hohen Schweißströmen und fokussiert den AC-Lichtbogen bei niedrigen Strömen. ms

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