Schweißanlagen-Planung

Zeitkritische Übergänge

liegen bei konventionellen Anlagenplanungen mit schrittweisen Abfolgen oft zwischen den einzelnen Projektphasen. Zusammen mit Brüchen infolge wechselnder Kapazitätsvorgaben, undefinierter Fertigungsphilosophien oder Bauteiländerungen setzen sie Ursachen für Zeitverzögerungen und Zusatzkosten im Projekt. Dem gegenüber stellt ABB mit seinem modularen Planungskonzept für Roboter-Schweißzellen ein prinzipiell ganzheitliches Vorgehen der Projektbearbeitung vor. Das beeutet: Zeitlich parallel laufende statt sequenzielle Projektplanungsphasen, durchgängige und kompatible Planungswerkzeuge statt „Insel“-Softwarelandschaft und modular konzipierte Hard- und Software.

Für das automatisierte Lichtbogen-Schweißen enthält der ABB Schweiß-Baukasten wesentliche Bausteine. Die zentrale Funktion führt der Industrieroboter IRB 1600 aus. Konzipiert für das Lichtbogen-Schweißen, ist er mit einem integrierten Schlauchpaket und dem axial drehbaren Brenner ausgestattet. Je nach Werkstückart, -größe und -gewicht trifft der Nutzer die Wahl zwischen verschiedenen Positionierern, oder er entscheidet sich für einen oder mehrere zusätzliche Roboter zum Schweißen. Zubehör wie Rolltore, Lichtschranken oder Rauchabzüge ergänzt die Hardware.

Die Software Robot Studio ermöglicht das Erstellen von Anlagen-Layouts und Bedienoberflächen, das Programmieren und Simulieren der gesamten Anlagenlogik sowie die Inbetriebnahme und Anlagenüberwachung am PC. Angestrebte Lösungen sind so einfach zu modellieren und gefundene Lösungen problemlos variierbar oder auf veränderte Gegebenheiten anzupassen. Robot Studio basiert auf einem virtuellen Controller, der analog zur realen Steuerung arbeitet. Damit weist das virtuelle Modell die gleichen Eigenschaften wie die reale Zelle auf. Die Roboterprogramme aus der virtuellen Welt übernimmt der Anwender 1:1 in die reale Schweißzelle. Deren so gewährleistete sichere Inbetriebnahme bedeutet eine markante Zeitersparnis. ms

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