Laserschweißen

Anwendungsbreite und Flexibilität

machen den Laser beim Schweißen, Schneiden und Beschriften von medizintechnischen Instrumenten und Implantaten zu einem Fertigungswerkzeug der ersten Wahl. Trumpf bietet die dazu nötigen Lasersysteme.

Dazu zählt etwa der Laserarbeitsplatz Trulaser Station 5004 mit integriertem Festkörperlaser der Trupulse Serie vor. Diese Station setzt erstmals in der Laserbearbeitung ein elektronisches Stereomikroskop ein. Zudem ist der Arbeitsplatz kompakter und ergonomischer als vergleichbare Geräte. Im Gegensatz zu Systemen mit optischen Mikroskopen ist bei der Trulaser Station 5004 das elektronische Mikroskop von der Laseroptik entkoppelt. Dadurch kann der Bediener den Einblick in das Mikroskop an seine Bedürfnisse anpassen und muss sich nicht mehr an der Größe des Bauteils orientieren. Die beiden Mikroskopkameras bieten die vollwertige, dreidimensionale Darstellung des Werkstücks, die der Bediener wünscht.

Zur Erhöhung der Präzision liegen alle Bewegungen im Laserstrahl, während das Werkstück still steht. Der flexiblen Fertigung in der Medizintechnik angepasst ist der große Arbeitsraum. Bei erhöhtem Platzbedarf oder sperrigen Instrumenten lässt sich entweder ein Durchbruch in der Arbeitsplatte nutzen oder die Schutzhaube einfach nach oben klappen. Dabei ist die Lasersicherheit stets vollständig gewährleistet. Die Laserleistung ist präzise regelbar, der Wärmeeintrag kann dadurch exakt gesteuert und den Charakteristika temperatursensitiver Materialien angepasst werden. Entscheidendes Plus: Die Güte laserbearbeiteter Oberflächen ist einwandfrei. Keine Riefen, Rillen, Grate oder Furchen beeinträchtigen die Hygiene. Lasergeschweißte Nähte, etwa an Herzschrittmachern, haben eine porenfreie, glatte Oberfläche und die gleiche Biokompatibilität wie der Grundwerkstoff. ms

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