Laserauftragsschweißen

Gegen den Verschleiß

teuerer Werkzeuge zum Umformen, Stanzen und Spritzgießen wird als probates Mittel schon immer das Auftragsschweißen eingesetzt, das zudem bei Maßabweichungen und Beschädigungen verhindert, dass man das gute Stück wegwerfen muss. Wenn, ja wenn, nach dem Schweißen auch tatsächlich wieder die geforderte Qualität erzielt wird. Und da sind beim Auftragsschweißen mit einem speziellen System von Rofin Baasel die Chancen deutlich höher.

Damit kann vor Ort gearbeitet werden, es kommt mit kurzen Vor- und Nachbearbeitungszeiten aus und die erreichbaren Materialqualitäten sind dem Neuzustand ebenbürtig. Mit seiner Leistung von 150 Watt und 100 Joule kann das System Aluminium- und Kupferdrähte bis ein Millimeter Durchmesser auf Grundmaterialien bis 64 HRc verschweißen und dabei große Auftragsvolumina schaffen. Parameter wie Schweißbreite, -tiefe und -geschwindigkeit werden per Joystick eingegeben. Mit Hilfe eines eingespiegelten Pilotlasers und eines Fadenkreuzes ist beim manuellen Auftragsschweißen eine exakte Mikroskop- oder Kamerabeobachtung möglich. Die Joystick-Steuerung in drei Achsen erlaubt eine komfortable 3D-Bearbeitung an Freiformflächen.

Das Kragarmsystem mit Magnetfuß und Dreibein-Gegenlager lässt sich sicher und präzise auf dem Werkzeug verankern. Die drei motorischen Achsen erlauben eine millimetergenaue Positionierung. Die über ein Kugelgelenk schwenk- und drehbaren Laseroptik erreicht schwer zugängliche Stellen und kann auch auf senkrechten Flächen schweißen. Für den flexiblen Einsatz ohne Zeitverzögerung ist wichtig, dass sich das modulare Schweißsystem schnell auf- und auch wieder abrüsten lässt. Es hat übrigens auch große und kleine „Brüder“ für voluminöse und für kompakte Werkstücke.rm

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