Blechinnovationstage

Verbindungstechnik im Fokus

Immer mehr OEM´s verlagern ihre Produktion auf die Zulieferer. Den Entwicklern, Konstrukteuren und technischen Einkäufern geht damit zunehmend Grundlagenwissen über Chancen und Grenzen beim Einsatz von Blechbauteilen verloren. Blechformteile-Spezialist Graepel möchte mit seinen Blechinnovationstagen am 14. und 15. März 2006 helfen, den unterbrochenen Kompetenzkreis wieder zu schließen.

Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Verbindungstechnik. Ein Bereich, der eine Schlüsselstellung bei der Herstellung von Blechbaugruppen einnimmt: Werkstoffeigenschaften, Gewichtseinsparung, Qualitätssicherung und Kostenaspekte gilt es zu berücksichtigen. Was hier derzeit möglich ist, wollen namhafte Experten aus Industrie und Wissenschaft vorstellen und diskutieren. Neue Technologien aus dem mechanischen (Clinchen, Einpressen) und dem thermischen Fügen (Schweißverfahren inklusive Laserschweißen) stehen auf dem Programm.

Viele der diskutierten Verfahren werden bei Graepel in der Fertigung live demonstriert. Zudem hat der Hersteller einiges an eigener Kompetenz zu bieten. So fertigt man beispielsweise für den Automotivsektor in einem vollintegrierten Folgeverbundprozess, bei dem das Bauteil in einem Arbeitsgang mit Einstanzmuttern versehen wird. So entstehen komplexe Blechkomponenten, die verwendungsfertig aus dem Werkzeug fallen und entsprechend kostengünstig sind.

Diese Veranstaltung findet zum zweiten Mal statt. Sie geht auf eine Initiative der Friedrich Graepel AG zurück, die auch Gastgeber ist. Der Hersteller von Blechbaugruppen für Nutzfahrzeuge, Landmaschinen und Baugewerbe ist langjähriger Zulieferer von Firmen wie Daimler Chrysler, MAN und John Deere. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, es wird um telefonische Anmeldung gebeten. ms

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