Laserschneidmaschinen

Andreas Mühlbauer,

Für Bleche unterschiedlichster Stärken

Auf der Blechexpo hat Mazak drei Laserschneidmaschinen aus seinen neuesten Baureihen gezeigt. Damit sprach der Hersteller jeden Anwendungsbereich der Branche an.

Die Optiplex DDL verfügt über einen Direkt-Diodenlaser, der höhere Schnittgeschwindigkeiten erlaubt. © Mazak

Die Optiplex Nexus 3015 Fiber hat sich in den letzten Jahren zum Standardmodell für klein- und mittelständische Lohnunternehmer sowie für die Fertigung von eigenen Produkten entwickelt. Bereits in der Grundausstattung verfügt die Laserschneidmaschine über eine Reihe von Funktionen zum automatischen Umrüsten bei Chargenwechsel sowie zur Qualitätsüberwachung beim Schneiden. Dadurch können auch unerfahrene Anwender ihre Projekte erfolgreich umsetzen. Durch die große Zugangstür und die erhöhte Z-Achse bietet die Maschine hohe Flexibilität. Das neueste Mitglied der Nexus-Familie hat einen 6 kW starken Faserlaser. Damit deckt die Maschine ein Blechdickenspektrum von 0,5 bis 25 mm ab.

In der Leistungsklasse zwischen 6 und 10 kW Laserleistung bietet Mazak das Modell Optiplex 3015 Fiber III aus dem Segment Premium Standard. Sie richtet sich an Kunden, aus der Serienfertigung. Mit einem leistungsstärken Antriebssystem für hohe Dynamik im Schnitt ist die Optiplex für optimierte Tafellaufzeiten bestimmt. Das Spitzenmodell mit 10 kW Leistung deckt Blechstärken bis 35 mm ab. Der Mazak Multi-Control-Schneidkopf ist dabei in der Lage, den Strahldurchmesser bereits vor der Fokussierung in Bruchteilen einer Sekunde im laufenden Schneidprozess zu variieren, sodass zu jeder Zeit hohe Einstich- und Schnittgeschwindigkeit mit exzellenter Qualität der Schneidkanten einhergeht. Das sorgt für eine hohe Produktivität und erspart Nacharbeiten.

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Das Premiumsegment mit der Optiplex 3015 DDL verfügt als erstes über einen Direkt-Diodenlaser. Dieser Laser zeichnet sich durch eine noch höhere Absorptionsrate im Material aus. Dadurch werden Schneidgeschwindigkeiten erreicht, die durchschnittlich 21,5 Prozent höher sind als bei vergleichbaren Faserlasern. Das reduziert die Tafellaufzeiten und spart darüber hinaus eine Menge Strom. Ein sehr großes Prozessfenster und seine enorme Wärmetoleranz vereinfachen zudem das Schneiden kleiner Konturen und dünner Stege. Die Schnittkante ist dabei von so hoher Qualität, dass Nachbearbeitung vielfach entfallen kann.

Das japanische Familienunternehmen feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen und ist stolz auf seine Tradition mit über 40 Jahren Erfahrung in Europa.

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