Digitale WIG-Stromquellen

Dünn schweißen

Hinsichtlich Anwenderfreundlichkeit und Effizienz hat Rehm seine Schweißstromquellen-Baureihe Invertig Pro weiterentwickelt. Dank der einfachen, intuitiven Bedienerführung werden die neuen, digitalen WIG-Stromquellen in der Praxis bereits gut aufgenommen. Zu den ersten Anwendern gehört das schwäbische Unternehmen Schweißtechnik Isaak. Der mittelständische Betrieb realisiert Hightech-Sonderlösungen aus Edelstahl und Aluminium, gerade in kleinsten Stückzahlen. Typische Beispiele sind Rohrkrümmer für die Formel 1 und den Flugzeugbau. Meist handelt es sich um Bauteile aus Edelstahl oder Aluminium, maximal 0,8 mm dick, die extrem hohen Drücken und Temperaturen standhalten müssen. Dabei steht die Qualität der Produkte an erster Stelle – dank der Invertigo Pro Digital sind aber auch Nachbearbeitungszeiten und Fehlerquoten kein Thema mehr. „Vor allem wenn wir mit besonders dünnen Materialien arbeiten, besteht die Gefahr, Löcher in das Werkstück zu brennen“, berichtet Heinrich Isaak. „Das setzt den Schweißer unter Druck – erst recht, wenn er sich keine Fehler erlauben darf.“ Mit dem WIG-Inverter ist es erstmals möglich, genau zu definieren, wie lange und mit welcher Energie geschweißt wird – und das für jeden weiteren Auftrag absolut gleich.

Das neue Bedienkonzept setzt auf Einfachheit und Transparenz. Es beinhaltet vier Applikationen, die dem Anwender im Vergleich zu konventionellen Schweißgeräten einen erheblichen Mehrwert bieten: Die Funktion „Classic“ stellt alle Parameter einer Schweißaufgabe auf einen Blick auf dem zentralen Bildschirm dar. Mit dem Programm „Manager“ können häufig verwendete Schweißkurven gespeichert werden. Hinter der Applikation „Assist“ verbirgt sich eine umfassende Datenbank, mit deren Hilfe das Gerät automatisch konfiguriert wird. Mit inbegriffen in dem Schweiß-Assistenten ist eine Bibliothek mit allgemeinem Fachwissen wie Schweißpositionen, Eigenschaften von Schutzgasen und Elektrodentypen sowie verwendbare Zusatzwerkstoffe entsprechend der Schweißaufgabe. Die vierte Applikation heißt schlicht „System“ und ermöglicht eine einfache Personalisierung des Geräts. ms

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