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Werkzeug-Schleifmaschinen, Mikro-FräserMikro-Fräser bringen Makro-Erfolg

Der Markt von Hartmetall-Fräsern ist überbesetzt. Dennoch verbucht der Hersteller van Hoorn jährliche Zuwachsraten von 25 Prozent im Bereich der Mikro-Fräser. Möglich ist dies unter anderem durch den Einsatz von Werkzeug-Schleifmaschinen wie der 305 Micro. Sie schleift Werkzeuge ab 0,02 mm Durchmesser prozesssicher - und das rund um die Uhr.

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Werkzeug-Schleifmaschinen: Mikro-Fräser bringen Makro-Erfolg

So ähnlich klingen Tellerwäscherkarrieren: da reüssiert mit der Van Hoorn Carbide aus dem niederländischen Weert ein Hersteller von Hartmetall-Fräsern in einem überbesetzten Markt und schafft es binnen sechs Jahren, in mehr als 30 Ländern erfolgreich präsent zu sein. Sein Erfolgsgeheimnis: weit überdurchschnittliche Fräsleistung und überragende Standzeiten. "Dank individueller Technologie-Beratung auf sehr hohem Niveau und mit dem Nachweis äußerst niedriger Life-Cycle-Costs der Fräser erübrigen sich für uns jedwede Rabatt-Gespräche", betont Managing Director Ralph van Hoorn. Das können wohl nur wenige von sich sagen - van Hoorn verbucht jährliche Umsatz-Zuwachsraten von durchschnittlich gut 25 Prozent.

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Zuwachsraten von 25 Prozent

Basis für den außergewöhnlichen Erfolg waren über einjährige Versuche und Erprobungen im eigenen Labor. Erinnert van Hoorn: "Bevor wir mit eigenen Fräsern an den Markt gingen, haben wir seinerzeit systematisch alle Parameter variiert, die nur irgend Einfluss haben auf Fräsleistung, Oberflächengüte und Standzeit, und wir waren erst zufrieden, als wir die Merkmale der besten Fräser am Markt zumindest erreicht, wenn denn nicht übertroffen hatten." Der Rest war überaus engagiertes Marketing und geschickte Preispolitik. "Wir sind mit unseren Fräsern zwar absolut topp in der Leistung, aber doch relativ moderat im Preis." umschreibt van Hoorn das Ergebnis. Doch bis dahin zeigte das Fräser-Programm von van Hoorn - wenn auch auf denkbar hohem Niveau - eben das, was andere auch bieten, und es galt (auch, um die hohen Zuwachsraten weiter zu halten), eine bislang dünn besetzte Produkt-Nische zu finden, in der sich das gesammelte Know-how noch besser nutzen ließe. Und so haben sich die Holländer entschieden, sich mit Micro-Fräsern ein ganz neues Geschäftsfeld zu erschließen. Weiß van Hoorn: "An Fräsern im extrem kleinen Durchmesser-Bereich bei zugleich hoher Präzision gibt es - etwa in der Uhren-, in der Elektronik- und in der Feinwerktechnik-Industrie - stark zunehmenden Bedarf", und stellt fest: "Aber mit den bei uns bestehenden Werkzeug-Schleifmaschinen konnten wir sie nicht fertigen - für die Produktion von Micro-Fräsern wären sie weder prozesssicher genug noch ausreichend präzis gewesen." Nun, van Hoorn spricht schließlich von 2-µm-Gesamt-Toleranz - bei Durchmessern zwischen 0,05 und 3 mm. Aber mit der 305 Micro der Alfred H. Schütte GmbH & Co KG gab es glücklicherweise eine viel versprechende Offerte mit einer Auflösung der drei linearen Achsen von

Entwicklungsseitiges Optimierungspotenzial

Die Schütte-Schleifmaschine bietet, nicht zuletzt dank ihrer AC-Direkt-Antriebe in den drei Linear- und den beiden Rund-Achsen von Haus aus beste Voraussetzungen für überdurchschnittlich hohe Genauigkeit. Hinzu kommen dank 24.000 mm/min Vorschub- respektive Eilganggeschwindigkeit und 8 kW Schleifspindelleistung die Voraussetzungen für sehr kurze Zykluszeiten. Doch zu Beginn des gemeinsamen Fein-Tunings zwischen van Hoorn und Schütte gab es entwicklungstechnisch sehr wohl noch ein gewisses Verbesserungs-Potential. So erklärt uns Guido Schepers, im Schütte-Vertrieb zuständiger Ansprechpartner für van Hoorn: "Beim Werkzeug-Führungssystem und vor allem bei der Software gab es seinerzeit noch Nachholbedarf", und lobt: "Da ist die Zusammenarbeit mit einem kompetenten Anwender wie van Hoorn von unschätzbarem Vorteil." Allerdings auch nur dann, wenn die gegebenen Anregungen unmittelbar umgesetzt werden können. "Das ist bei Schütte der Fall", wirbt Reuber, "denn bei uns liegt alles in einer Hand - das gilt nicht allein für die gesamte Hardware des Werkzeugmaschinenbaus, sondern auch für die komplexe Software." Und Schepers ergänzt: "Speziell da war im Pflichtenheft von van Hoorn für uns eine Menge abzuarbeiten. Aber auch das haben wir nun geschafft - denn mit der Software sind wir jetzt gleichfalls definitiv á jour". Worauf Reuber nachschiebt: "Aber wenn man wie Schütte mit van Hoorn für das Werkzeug-Schleifen erst einen wirklich kompetenten Anwendungs-Partner mit sehr ambitionierten Anforderungen gefunden hat, dann geht eine solche Zusammenarbeit natürlich zum beiderseitigen Nutzen kontinuierlich weiter." Andere Kunden werden von den gemeinsam erarbeiteten Fortschritten dann mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung profitieren. Doch abgesehen von den Software-Anforderungen, die Schütte durch van Hoorn dezidiert vermittelt wurden - was war noch ausschlaggebend beim Fein-Tuning der 305 Micro? Reuber konkretisiert: "Entscheidend für die erreichbare Präzision ist neben der mechanischen Grundgenauigkeit und der thermischen Stabilität der Schleifmaschine die Genauigkeit der mathematischen Algorithmen, mit der die CNC Steuerung 5-achsig simultan die WZM-Bewegungen ausführt - und sie zu kontrollieren, ist natürlich umso schwieriger, je kleiner in dem Fall die Werkzeuge und je höher die gefahrenen Tempi sind." Managing Director Ralph van Hoorn lobt: "Das, was die 305 Micro kann, ist einfach herausragend." Als Beleg führt er an: "Wenn einfach alles stimmt, schleifen wir übers Wochenende mit ihr 1.000 Fräser und haben nur eine Abweichung von 1 µm." hs

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