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TransfersystemeSpannen, spanen und sparen

Nicht nur eines, sondern gleich mehrere Serienteile in identischer Spannung zu bearbeiten, ist wirtschaftlich interessant: Zum einen sind die Hauptzeiten in der Fertigung ausgereizt. Auch High-Tech-Tools spanen mittlerweile am Limit. Zum anderen machen die Nebenzeiten bis zu zwei Drittel der gesamten Durchlaufzeit aus. Hier ist bares Geld zu holen. Transfersystem-Hersteller Mikron hat untersucht, wo das Optimum in der Mehrfachspannung bis zu 150 mm x 150 mm x 120 mm großer Teile liegt. Das möglicherweise überraschende Ergebnis: Die größte Einsparung ergibt sich bei zweifacher Spannung. Mit jeder weiteren Fixierung im gleichen Prozess schrumpft der Taktzeitgewinn.

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Transfersysteme: Spannen, spanen und sparen

Bei Maschinen wie dem Multistep XS seien die Nebenzeiten bereits bauartbedingt auf das Nötigste beschränkt, sagt der Mikron-Geschäftsführer der SA Agno in Lugano, Franz Wyss: „In jeder der bis zu vier Bearbeitungszellen wird alternierend mit zwei Arbeitsspindeln gespant. Diese werden auch im Wechsel mit den erforderlichen Werkzeugen so bestückt, dass die Span-zu-Span-Zeiten bei lediglich einer Sekunde liegen.“ Die Werkstücke selber würden auf einer Palette des Schweizer Spanntechnik-Spezialisten Erowa innerhalb von Sekunden von einer Bearbeitungszelle zur nächsten transportiert. Aber: Würden nun gleich mehrere Teile auf einer diesen Trägerplatten fixiert, geht Wyss weiter ins Detail, könnten die Nebenzeiten – und damit die jeweilige Taktzeit – noch weiter gesenkt werden. hs

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