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SinterbauteileKunststoffsintern – der Problemlöser

Obwohl die Sintertechnik eines der ersten industriell genutzten thermischen Umformverfahren war, werden dessen Möglichkeiten noch immer nicht ausgeschöpft. Die individuelle Form des Kunststoffteils wird in der Regel von der Geometrie der Sinterform bestimmt. Zusätzlich können die gesinterten Formteile spanend bearbeitet werden. Thermische Fügeverfahren wie Spiegel- und Ultraschallschweißen ermöglichen zudem poröse oder porös-homogene Verbindungen. Mit der aus der Kabelumspritzung bekannten Produktionstechnik des Kunststoffumspritzens werden außerdem poröshomogene Bauteile hergestellt.

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th9: Kunststoffsintern – der Problemlöser

Neben eine Fülle von Filtern für Flüssigkeiten und Gase in nahezu allen Branchen, gibt es pfiffige Lösungen in völlig anderen Anwendungen. So werden zum Fluidisieren von Schüttgütern Behälterauskleidungen aus porösen Kunststoffplatten einseitig mit Druckluft angeblasen, um Schüttgüter auf einem feinen Luftpolster zu transportieren.

Kunststoffformteile oder Halbzeuge mit feinster Porosität dienen als Reservoir für Duftöle mit spezifisch einstellbaren Emissionseigenschaften oder als Schreibspitzen für Textmarker. Hier garantieren sie eine gleichmäßige Farbstoffabgabe und eine lange Lebensdauer. In der Textilveredelung bringt man Spulöl auf Garne mit porösen Kunststoffreservoirs auf, über deren Oberflächenstruktur das darüber geführte Garn genau definiert benetzt wird.

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Die Breite der Anwendungsmöglichkeiten illustriert die individuellen funktionalen Materialeigenschaften porös gesinterter Kunststoffformteile. Die intensive Beschäftigung damit kann auf mitunter einfache Weise konstruktive Aufgaben lösen, die sonst nur mit hohem Aufwand zu bewältigen sind.dr

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