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Intelligenz für die Predictive Maintenance

Das Big-Data-Zeitalter erlaubt den gewinnbringenden Einstieg in die Predictive Maintenance. Die intelligente Analyse gesammelter Daten lässt eine präzise Prognose von Ausfallwahrscheinlichkeiten zu.

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SicherheitslichtschrankenMit Sicherheit sparen

Die Europäische Maschinenrichtlinie als Gesetzgeber schreibt vor: Maschinen dürfen nur in Betrieb und in den Verkehr gebracht werden, wenn sie den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen entsprechen und die Sicherheit und Gesundheit von Personen nicht gefährden.

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Sicherheitslichtschranken: Mit  Sicherheit sparen

So weit so gut. Neben diesem regulativen Aspekt aber verursacht ein Unfall großes persönliches Leid für das Unfallopfer und massive Kosten für den Maschinenbetreiber. Das muss man sich immer vor Augen halten. Insbesondere die Mensch-Maschinenschnittstellen zeichnen sich durch ein erhöhtes Unfallrisiko aus. Beispiele für solch eine Schnittstelle sind Handbestückungsarbeitsplätze, die häufig durch Sicherheits-Lichtvorhangsysteme gesichert werden.

Die Firma Fiessler Elektronik wurde 1956 gegründet mit dem Ziel optoelektronische Geräte herzustellen. Seit über 50 Jahren beschäftigt sich das Esslinger Unternehmen schon mit der Entwicklung und Produktion von Sicherheitslichtschranken und hat sich als weltweit führendes Unternehmen etabliert. Es unterstützt sowohl den Maschinenhersteller als auch den Endkunden bei der Beurteilung der möglichen Gefahr und der Ermittlung der notwendigen Sicherheitskategorie, um Anlagen nach den gültigen Gesetzen und Normen abzusichern. Sie überprüft bearbeitete Schaltpläne bei der Integration von sicherheitstechnischen Produkten auf ihre richtige Einbindung nach Einstufung in die dazugehörige Sicherheitskategorie. Darüber hinaus bietet das Unternehmen aus Esslingen normgerechte Sicherheitsprüfungen, die Modernisierung von Anlagen sowie Sicherheits- und Produktschulungen. Ihr neuester „Lichtblick“ ist das Sicherheits-Lichtvorhangsystem xLCT. Der Lichtvorhang besteht aus einem Lichtsender und einem Lichtempfänger. Der Sender erzeugt infrarote Lichtstrahlen, die schnell nacheinander ein- und ausgeschaltet werden. Die parallelen Lichtstrahlen werden im Empfänger durch zwei Einchip-Mikrocontroller ausgewertet. Durch den Strahlabstand ergibt sich die Auflösung. Befindet sich ein Objekt im Schutzfeld, das heißt, ist mindestens einer der Strahlen abgedunkelt, unterbrechen die beiden Ausgänge des Empfängers die gefahrbringende Bewegung der Maschine oder verhindern einen Start. Ein erneuter Anlauf der Maschine ist in der Betriebsart mit Wiederanlaufsperre nur möglich durch Betätigen des Starttasters während das Schutzfeld wieder frei ist.

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Sender und Empfänger befinden sich in einem kompakten Aluminiumstrangpressprofilgehäuse mit dem Querschnitt 25 x 35 Millimeter mit flexibler T-Nutensteinbefestigung. Zusätzlich werden weitere flexible Befestigungsmöglichkeiten mitgeliefert. Durch die Modulartechnik von Sender und Empfänger sind sämtliche Schutzfeldhöhen zwischen 100 und 1500 Millimeter in 100 Millimeter-Schritten möglich. Die Einsatzflexibilität dieses Systems wird zusätzlich durch eine große Einbaureichweite zwischen Sender und Empfänger und kurze Reaktionszeit erhöht. Durch die kompakte Bauform, kann diese Sicherheitseinrichtungen auch für kleinere Öffnungen beziehungsweise Anlagen eingesetzt werden, ohne dass das System wegen der Gehäusegröße störend auf das Design der Anlage wirkt. Auch großflächige Absicherungen auch mit Umlenkspiegeln sind realisierbar.

Genormte Sicherheit

Die Lichtvorhänge entsprechen den höchsten Sicherheitsvorschriften - Sicherheitskategorie 4 (EN 954-1 und IEC 61496 Teil 1 und Teil 2 bzw. EN 61496) und sind einsetzbar bis SIL 3 (EN 61508); Performance Level PL e (ISO 13849-1). Für die Programmierung und Diagnose des Systems ist eine 7- Segmentanzeige vorhanden. In Abhängigkeit von dem Sicherheitsabstand zwischen Sicherheitslichtvorhangschutzfeld und Gefahrenpunkt kommt Fingerschutz (Auflösung 14mm) oder Handschutz (Auflösung 30mm) zum Einsatz. Das System ist als ULCT /BLCT in Kategorie IV und als TLCT/ILCT in Kategory II erhältlich.

Bei einem geeigneten Einsatz einer Sicherheitseinrichtung kann man Unfallkosten durch Arbeitsausfall, durch notwendige Umorganisierung der Produktion, durch Produktionsausfall sowie mögliche Regresskosten für Lieferzeitverzögerungen und viele andere Kosten vermeiden. Aber man kann auch die Produktivität steigern. Dies hat zusätzlich eine Erhöhung der Rentabilität zur Folge. So kann zum Beispiel der Start einer Anlage durch die PSDI Funktion (Presence Sensing Device Initiation) einer Sicherheitseinrichtung ohne Betätigen eines zusätzlichen Starttasters automatisch ausgelöst werden. Dies spart Betätigungszeiten und somit Arbeitszeit ein. Ein Grund mehr, rechtzeitig zu handeln. Evelin Eitelmann

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