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Manufacturing-Execution-SystemeDie selbstregelnde Fabrik

Mobile MES-Anwendungen mit Hydra von MPDV

Begriffe wie Selbstregelung, Selbstoptimierung oder selbstlernende Maschinen tauchten bereits in den Anfängen der Industrie 4.0 auf. Sie halten sich hartnäckig, werden in jüngster Zeit sogar häufiger genannt.

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Product Lifecycle ManagementOffen nach allen Seiten

SCOPE: Welche Ziele haben Sie sich für den IBM-Geschäftsbereich PLM gesetzt?

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Techno-SCOPE: Offen nach allen Seiten

Robok: Ich möchte unseren Kunden und allen Interessenten nahe bringen, welche Möglichkeiten der Einsatz von Product Lifecycle Management bietet, um sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

SCOPE: Die Definitionen zu PLM verschiedener Anbieter fallen sehr unterschiedlich aus. Wie ist Ihre Sichtweise?

Robok: PLM-Lösungen verzahnen die Prozesse von der Produktentwicklung über die Fertigung bis hin zum After-Sales-Service und ermöglichen die Zusammenarbeit in interdisziplinären und unternehmensübergreifenden Teams. Unsere PLM-Organisation hat dabei die Aufgabe, den Kunden sowohl spezifische Produkte und Lösungen an die Hand zu geben, als auch Projekte unter Nutzung der Beratungs- und Dienstleistungskompetenz von IBM Global Services zu realisieren."

SCOPE: Wie kommen Sie mit PLM-Lösungen am Markt voran?

Robok: Wir sind mit der derzeitigen Entwicklung außerordentlich zufrieden. Eine Prognose der Marktforscher von CIM data sieht einen Zuwachs des Marktpotentials von 17 Milliarden in 2000 auf 34 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2005. Darin enthalten sind Software, Beratungsdienstleistungen sowie Hardware. Nach einer aktuellen Marktstudie von Daratech lag das Duo Dassault / IBM PLM in 2002 deutlich in Führung und für 2003 sind wir bestens aufgestellt.

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SCOPE: Was enthält Ihre ,,To-Do-Liste" für 2003?

Robok: Ein großes Ziel ist die flächendeckende Einführung von Catia, Version 5 (V5), die bis dato gut angelaufen ist. Wir arbeiten außerdem an der Erschließung neuer Märkte. In den Branchen Maschinenbau, Anlagen- und Schiffbau haben wir zwar schon Fuß gefasst, wollen dies aber intensivieren. Am Herzen liegt uns auch, die Hochschulen zu erschließen. Das heißt, die Ingenieure von morgen bereits heute mit unseren Produkten bekannt zu machen. Für Studenten ist dazu eine sehr günstige Catia-Version erhältlich, die diese auch zu Hause nutzen können.

Erfolgreich im Mittelstand: ,,50 Prozent unserer Catia- Kunden arbeiten mit fünf oder weniger Arbeitsplätzen"

SCOPE: Es wird immer wieder behauptet, IBM PLM wäre nur mit den großen Unternehmen im Geschäft.

Robok: Natürlich sind wir froh über unsere Großkunden. Dass wir aber auch schon jetzt erfolgreich im Mittelstand tätig sind, zeigt dass bereits heute 50 Prozent unserer Catia-Kunden fünf oder weniger Arbeitsplätze haben.

SCOPE: Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben so ihre Probleme mit ,,Big Blue". Die Strukturen sind verwirrend...

Robok: Die IBM-Organisation ist unterteilt in drei Bereiche: Industries, Products und Services. Der Vorteil für den Kunden: Er bekommt Software, Hardware und Beratung aus einer Hand. Sollten Mitarbeiter aus mehreren Bereichen involviert sein, dann ist trotzdem nur ein IBM-Projektleiter verantwortlich. Eigentlich einfach...

Offenheit: ,,Catia bietet alle gängigen Schnittstellen"

SCOPE: Die Integration unterschiedlicher Systeme wie CAD, PDM oder ERP in den Unternehmen ist nach wie vor ein großes Problem. Was kann sich hier ändern?

Robok: Gerade hier unterstützt eine überzeugende PLM-Strategie! Denn es geht ja darum, dass die verschiedenen Systeme miteinander kommunizieren.

SCOPE: ... Kommunizieren bedeutet Offenheit. Besonders offen sind die Hersteller gegenüber Fremdsystemen nicht.

Robok: Daran arbeiten wir. Aber schon heute bietet Catia V5 – wie unser Wettbewerb – alle gängigen Schnittstellen wie beispielsweise das Step-Format. Zum ERP-System von SAP gibt es zudem eine klare Strategie für den praktischen Einsatz.

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