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PICVD für KunststoffeDie Werkstoffe Glas und Kunststoff

haben hinsichtlich Oberflächenqualität, Härte und Ausdehnungsverhalten wenig gemeinsam. Entwicklern von Schott ­Hicotec gelang es nun aber, das bekannte Glasveredelungsverfahren PICVD (Plasma Impulse Chemical Vapour Deposition) für das Beschichten von Kunststoffen wie Polymethylmethacrylat, Polycarbonat und Polyethylen zu modifizieren.

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Techno-SCOPE: Die Werkstoffe Glas und Kunststoff

Bei diesem weltweit patentierten Verfahren liegen die zu beschichtenden Produkte (Kaltlichtreflektoren, Brillengläser, Flaschen) in einer Vakuumkammer, in die das Reaktionsgemisch eingeblasen wird. Mikrowellen zünden dort ein Plasma, das die Gasteilchen anregt und aufspaltet. Die definierten Spaltprodukte scheiden sich in hauchdünnen Schichten an den Oberflächen ab und bilden dort fest haftende, homogene Beläge. Je nach Zusammensetzung des Reaktionsgemisches lassen sich unterschiedliche Eigenschaftsprofile wie Reflexschutz, Kratzfestigkeit oder Barrierewirkung erzielen.

Maßgeschneiderte Multilayersysteme entstehen beim Kombinieren verschiedener Filme. So ist beispielsweise der Blauschimmer der Displayabdeckungen von Navigationssystemen ein Zusammenspiel aus Haftvermittler, Antikratz- und Antireflexschicht. Von Vorteil ist dabei, dass der Beschichtungsmix in nur einem Arbeitsgang die Oberflächen ummantelt. Für den Veredelungsbetrieb bedeutet dies Zeitersparnis, höhere Stückzahlen, weniger Wartungs- und Materialkosten sowie geringeren Energieaufwand durch niedrige Prozesstemperaturen.

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Komplette PICVD-Beschichtungsanla­gen sind so konzipiert, dass der Beschichter die kompakte Einheit direkt in den Herstellungsprozess der Glas- und Kunststoffprodukte integrieren kann. Schott bearbeitet individuelle Kundenaufträge für Nutzer in der Kunststoffindustrie oder der Ophtalmik. Die Einsatz­ge­biete der Anlagen reichen von Kosmetik- bis zu Lebensmittelverpackungen. ms

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